"Die Strafe ist hart, ich habe nichts Dummes versucht", so Vettel.
Die Tatsache, dass vor allem die italienischen Medien danach hart mit ihm ins Gericht gingen, hat ihn angeblich kalt gelassen. "Ich lese nicht alles", sagte er mit einem leichten Grinsen im Gesicht: "Ich muss im Laufe eines Jahres so viele teaminterne Dokumente lesen, da bin ich froh, wenn ich mal nichts über die Formel 1 lesen muss."

"Es war kein Übermut von mir"

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Im Rückblick auf die Situation in Malaysia, die Mercedes-Pilot Nico Rosberg letztlich den Sieg gekostet hatte, versicherte Vettel, nicht leichtfertig gehandelt zu haben. "Die Lücke war da, es war kein Übermut von mir", sagte er: "Ich hätte die Kurve auch gekriegt, aber leider waren die Autos vor mir zu langsam, sodass mir plötzlich der Platz ausging." Rosberg treffe allerdings keine Schuld: "Er muss ja nicht dauernd in den Rückspiegel schauen."
Während das Rennen für Vettel nach dem Zwischenfall in der ersten Kurve nach dem Start bereits beendet war, fiel Rosberg zwischenzeitlich auf den 17. Platz zurück: "Das tat mir echt leid für ihn, deshalb habe ich ihn auch angerufen und mich entschuldigt."

Vettel hofft auf Regen

Für Suzuka erhofft sich Vettel ein besseres Rennen und vor allem ein besseres Ergebnis für sich und das Ferrari-Team. "Es ist ja auch ein bisschen Regen für Sonntag gemeldet, da könnte also alles drin sein", sagte er.
Insgesamt sei Ferrari "natürlich nicht da, wo wir gerne sein möchten, aber wir wollen alles versuchen, um zumindest den Spieß in der Konstrukteurs-WM wieder rumzudrehen". In der Teamwertung ist Ferrari mit 46 Punkten Rückstand auf die zweitplatzierten Red Bull bei fünf noch ausstehenden Rennen nur Dritter.
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