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GP von Miami: Alle Fragen und Antworten zum Highlight in den USA - Sergio Pérez und Max Verstappen dominieren
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Publiziert 04/05/2023 um 19:55 GMT+2 Uhr
Zwischen 5. und 7. Mai findet in Miami (USA) der fünfte Grand Prix der Formel-1-Saison 2023 statt. Das Duell zwischen Weltmeister Max Verstappen und dessen Teamkollege Sergio Pérez geht in Florida in die nächste Runde. Hinter Red Bull bringen sich Charles Leclerc und Ferrari in Stellung für einen weiteren Angriff auf die direkte Konkurrenz um Aston Martin und Mercedes. Alle Fragen und Antworten.
Sergio Pérez und Max Verstappen
Fotocredit: Getty Images
Nach seinem perfekten Wochenende beim Grand Prix von Aserbaidschan greift Sergio Pérez in Miami nach der Führung im WM-Klassement - es wäre ein Novum in der Karriere des Mexikaners.
Dabei hat jedoch Max Verstappen ein Wörtchen mitzureden. Immerhin stand der Doppelweltmeister im letzten Jahr in Florida ganz oben auf dem Podest und ließ daraufhin im WM-Kampf nichts mehr anbrennen. Könnte es in den USA erneut zu einem Knackpunkt kommen?
Etwas weiter hinten scheint Ferrari um Vizeweltmeister Charles Leclerc in Baku auf den Geschmack gekommen zu sein und peilt in Miami das nächste Podium an.
Alle Fragen und Antworten zum Grand Prix von Miami.
Was steht an?
Die Formel 1 setzt ihre einigermaßen chaotische Weltreise fort. Eine Woche nach dem Grand Prix in Baku steht der fünfte Saisonlauf an: In Miami, 11.000 km entfernt. Das Rennen am Sonntag (21.30 Uhr/Sky) ist noch immer recht neu, im vergangenen Jahr war die Königsklasse erstmals auf dem Kurs in Florida zu Gast.
Miami ist zudem der erste Teil der neuen US-Trilogie: Es folgen in dieser Saison noch Austin (22. Oktober) und die Rückkehr nach Las Vegas (18. November).
Wer gewinnt?
Es hilft ja nichts: Red Bull. Der Weltmeister-Rennstall fuhr auch in Baku sein eigenes Rennen, aber eines macht doch ein wenig Hoffnung: Wer das teaminterne Duell gewinnt, scheint momentan nicht vorbestimmt.
Max Verstappen stand weder im Sprint noch im Grand Prix von Baku ganz oben, stattdessen gewann zweimal der Teamrivale des Weltmeisters.
Sergio Pérez wurde seinem Ruf als Spezialist für Straßenkurse gerecht und liegt plötzlich nur noch sechs WM-Punkte hinter Verstappen.
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Sergio Pérez bietet Max Verstappen die Stirn
Fotocredit: Getty Images
Was macht die Konkurrenz?
Hinterherfahren und hoffen. Hoffen, dass sich aus den Spannungen im Stallduell bei Red Bull Chancen ergeben. Verstappen und Pérez dürfen (noch) frei gegeneinander fahren, sollte es einmal knallen, profitiert der Rest.
Und überhaupt müssen Ferrari, Mercedes und Aston Martin in dieser Phase der Saison hoffen, dass sich Verstappen und Pérez die Punkte so oft wie möglich gegenseitig wegnehmen. Nach dem Rennen in Miami beginnt die Europa-Saison, dann werden zahlreiche Updates verbaut, dann wird es vielleicht ausgeglichener.
Denn zumindest bei der Entwicklungsarbeit sollte Red Bull Nachteile haben: Die Windkanal-Zeit für das Topteam ist nach einer Strafe im vergangenen Jahr stark eingeschränkt.
Und wer ist der Beste vom Rest?
Zu Beginn der Saison hatte Fernando Alonso diese Rolle inne, der Altmeister war im überraschend starken Aston Martin erster Verfolger der Bullen. In Baku allerdings zeigte vor allem Charles Leclerc aufsteigende Form.
Erneut funktionierte der Ferrari im Qualifying besser als im Rennen, dieses Mal sogar besser als der Red Bull: Leclerc holte für Sprint und Grand Prix jeweils die Pole Position - und stand dann immerhin zweimal auf dem Podest. Ein ganz kleiner Hoffnungsschimmer für Ferrari.
Was ist mit Nico Hülkenberg?
Der Rheinländer hat eine Art Heimrennen. Sein Haas-Team ist der einzige (einigermaßen) amerikanische Rennstall im Feld, Besitzer Gene Haas ist millionenschwerer Unternehmer aus den USA. Für Hülkenberg und das Team war das Rennen in Baku ernüchternd, fährt er dieses Mal wieder um die Punkte, ist das ein Erfolg.
Formel 1 und die USA - warum klappt das plötzlich?
Jahrzehntelang versuchte Europas Vorzeige-Rennserie auch in den Staaten Fuß zu fassen, doch das Land der NASCARs und IndyCars zeigte kaum Interesse. Das hat sich zweifellos geändert, die Formel 1 ist so amerikanisch wie nie.
Drei Rennen in einem Land sind ein Alleinstellungsmerkmal, die Tribünen sind voll, die Einschaltquoten stark. Das alles ist Folge eines Strategiewechsels: Nach der Ära Bernie Ecclestone nutzten die neuen Besitzer der Rennserie - Amerikaner übrigens - erstmals konsequent die neuen PR-Kanäle.
Mit reichlich Verspätung findet die Formel 1 auch auf Social Media statt, eine Netflix-Doku erschloss zudem ganz neue Zielgruppen. Und eigentlich passt die Formel 1 mit ihrem Eventcharakter ja bestens in die USA.
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(SID)
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