Lewis Hamilton wurde zwar eine schnelle Runde im letzten Qualifying-Abschnitt wegen Überschreitens der Streckenlimits gestrichen, doch dies änderte nichts an der Platzierung des 35-jährigen Briten direkt hinter seinem Mercedes-Teamkollegen Valtteri Bottas.
Viel schwerwiegender hätte ein anderer Umstand bewertet werden können: Nach einem Ausritt Bottas' hatte Hamilton bei Gelben Flaggen seinen Boliden nicht ausreichend abgebremst. Die Stewards sprachen den Briten allerdings in dieser Angelegenheit von einer Schuld frei. Andernfalls hätte ihn eine Rückversetzung um drei bis fünf Plätze erwartet.
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Wolff verteidigt Hamilton: "Er konnte das Signal nicht sehen"

"Ich fuhr um die Kurve, ging aufs Gas und dachte, dass Valtteri vielleicht neben die Strecke gekommen und später wieder darauf zurückgefahren ist", sagte Hamilton nach der Qualifikation: "Ich schaute also nach Kies oder einem Auto auf der Strecke - aber da war nichts, also machte ich weiter."
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Auch aus Sicht von Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff wäre eine Bestrafung seines Star-Piloten unverhältnismäßig gewesen: "Lewis hat uns bestätigt, dass er die Gelbe Flagge nicht gesehen hat, weil es so gestaubt hat. Wir haben uns verschiedene Onboard-Einstellungen angeschaut, von dort konnte man das Signal nicht sehen."
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