Diese kostete den drittplatzierten Norris in Spielberg in der Anfangsphase des Rennens den zweiten Platz. Norris hatte bei einem Überholmanöver Red-Bull-Pilot Sergio Perez (Mexiko) touchiert, Perez rutschte dabei von der Strecke und fiel zurück. Viele Fahrer und Teamchefs waren sich in der Bewertung der Szene einig, dass es sich um ein normales Rennmanöver gehandelt habe, das keinesfalls bestraft werden sollte.
Norris kassierte nicht nur eine Zeitstrafe, sondern auch zwei Strafpunkte, mit denen sich sein Konto auf zehn erhöhte. Bei zwölf Strafpunkten muss ein Fahrer den nächsten Grand Prix aussetzen.
"Wir sind uns glaube ich alle einig, dass es bei einem Zwischenfall wie mit Checo (Perez, d. Red.), nicht im Sinne der Formel 1 und des Sports ist, wenn ein Fahrer wegen so eines Vorfalls ein Rennen aussetzen müsste", sagte Seidl. Strafpunkte seien richtig, wenn es um die Sicherheit gehe, "aber nicht um Zwischenfälle wie am Sonntag. Das werden wir diskutieren in den nächsten Meetings mit Teams und Formel 1, auch Fahrer werden es sicher vorbringen."
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