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Formel 1: Sergio Pérez macht nach GP von São Paulo verrückten Vorschlag für Reform des Sprint-Rennens ab 2024
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Publiziert 07/11/2023 um 23:28 GMT+1 Uhr
Sergio Pérez hat eine ganz bestimmte Idee, wie das viel-kritisierte Sprint-Format in der Formel 1 in der kommenden Saison aussehen sollte. Der Mexikaner in Diensten von Red Bull sprach sich dafür aus, die Startaufstellung in Zukunft einfach auf den Kopf zu stellen. Nach der Idee des 33-Jährigen würde also der am schlechtesten platzierte Fahrer des Shootouts von der Pole Position starten.
Sergio Pérez von Red Bull
Fotocredit: Getty Images
In Brasilien fand das sechste und letzte Sprintwochenende der Formel-1-Saison 2023 statt. Wie es mit dem Format im nächsten Jahr weitergehen wird, ist noch nicht ganz klar. Die Gespräche laufen. Fakt ist, dass viele Teams und Fahrer mit dem aktuellen Ablauf unzufrieden sind und sich Änderungen wünschen.
Einige würden den Sprint am liebsten gleich ganz abschaffen, wie etwa Max Verstappen. "Ich wünsche mir einfach ein normales Rennwochenende", sagt er. "Ich bin an keiner Änderung interessiert. Ich mag das Format generell nicht."
Viele Fahrer stören sich vor allem daran, dass es am Sprintwochenende nur ein 60-minütiges Freitagstraining gibt, bevor es ins Qualifying für den Grand Prix und damit ins Parc Ferme geht. Dann darf nicht mehr an den Autos gearbeitet werden. Wer also nicht auf Anhieb das perfekte Set-up findet, schaut in die Röhre.
Einige vermissen aber auch den Mehrwert der Sprints in puncto Spannung und Show. Besonders nach dem Kurzrennen in Austin, das einer Prozession glich, entbrannte eine Diskussion darüber, wie man das Format aufregender gestalten könnte.
Pérez macht Vorschlag
"Ich denke, wenn sie dieses Format der Sprintrennen erhalten wollen, müssen wir es ändern", betont Sergio Pérez. Er erweist sich als Befürworter einer radikalen Idee: "Ich würde eine umgekehrte Startaufstellung oder so etwas vorschlagen."
"Das würde es für die Fans interessanter machen, denn ich glaube, dass momentan nicht funktioniert, was wir erreichen wollen. Bei dieser Art von Rennen passiert nicht wirklich etwas. Eine umgekehrte Startaufstellung würde die Dinge durcheinander bringen und mehr Möglichkeiten schaffen, viel mehr Überholmanöver."
"Wenn wir dieses Format beibehalten wollen", sagt der Perez, "dann sollten wir es mit etwas ganz anderem versuchen. Denn ich denke, in den vergangenen zwei Jahren hat diese Art von Veranstaltung nicht viel gutes Racing zutage gebracht."
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Quelle: Perform
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