Hintergrund: Sowohl Lewis Hamilton als auch Sebastian Vettel mussten das Rennen auf dem Hypersoft-Reifen starten, da sie sich mit den weichsten Pneus in Q2 für den letzten Qualifying-Abschnitt qualifiziert hatten.
Der ungeliebte rosa Gummi sollte laut Pirelli nur wenige Runden halten, denn Graining und Reifenverschleiß betreffen besonders die weichste Mischung. Dementsprechend langsam war das Renntempo zu Beginn.

Ferrari-Ingenieur versteht Funkspruch falsch

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Hamilton und Vettel wollten ihre Pneus schonen. Pirelli hatte die ersten Boxenstopps für Runde 13 vorhergesagt, in Runde 11 meldete der Führende per Funk:
Da ist noch viel Performance im Reifen drin.
Hamilton zog das Tempo erst von Runde 12 auf 13 richtig an - er war plötzlich um über zwei Sekunden schneller, ehe er in Runde 16 an die Box kam. Vettel stoppte als Erster eine Runde früher.
Zuvor lag Vettel auf Rang zwei hinter Hamilton. Er beobachtete die Taktik des Briten, ihm wurde von seinem Ferrari-Ingenieur Ricciardo Adami allerdings gesagt: "Hamilton meinte per Funk, dass nicht mehr viel im Reifen drin sei."
Vettel wollte das nicht glauben: "Das kann ich mir nicht vorstellen", antwortete der Deutsche. Ferrari hatte Hamiltons Funkspruch missverstanden.
Und Mercedes kostete die Panne auf Twitter aus. Bottas sei gefragt worden, wie sich seine Reifen anfühlen. Er funkte: "Die Reifen sind noch gut!" Nachsatz der Silberpfeile: "Oder meinte er 'nicht' sehr gut ..." - gefolgt von einem Smiley.
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