Max Verstappen dankt Vater Jos für Unterstützung - so lernte der Weltmeister von der Karriere seines Papas

Max Verstappen fährt derzeit mit Red Bull von Sieg zu Sieg und steht vor seinem dritten WM-Titel. Ein Mann hat ihn dabei seine gesamte Karriere über begleitet und ihn schon in jungen Jahren zu dem gemacht, was er heute ist: Papa Jos. Allerdings wird dessen Einfluss nicht überall so wohlwollend gesehen. Verstappen gab nun einen Einblick in die Zusammenarbeit zwischen Vater und Sohn.

Jos und Max Verstappen

Fotocredit: Getty Images

Es ist bekannt, dass Jos mit harter Hand agierte und seinen Sohn auch hart spüren ließ, wenn er einmal seiner Ansicht nach nicht gut genug war. Auch Red Bull legte dem 51-Jährigen schon nahe, sich vielleicht nicht mehr ganz so sehr einzumischen.
Doch Max Verstappen selbst sieht die Hilfe seines Vaters rückblickend positiv und weiß, dass er ihm nur dabei helfen wollte, die Fehler zu vermeiden, die er damals in seiner Karriere gemacht hatte.
Denn auch Jos Verstappen kam einst als vielversprechendes Talent in die Formel 1. 1994 debütierte er an der Seite von Michael Schumacher für Benetton. Doch während der Deutsche Weltmeister wurde und eine große Karriere hinlegte, gelangen Verstappen nur zwei Podestplätze und er durfte den Rest seiner Karriere im Hinterfeld der Formel 1 verbringen.
Simtek, Footwork, Tyrrell, Stewart, Arrows und Minardi hießen seine weiteren Stationen, doch in den sieben Jahren bei diesen Teams fuhr er nur vier Mal in die Punkte.

Jos bewahrt Max vor seinen Fehlern

"Seine Karriere lief nicht nach Plan, dabei hatte er großes Potenzial", sagte sein Sohn gegenüber "Sky". "Aber er wusste, was schiefgelaufen war, und er wusste, dass es wichtig ist, schon im jungen Alter die richtigen Leute um sich herum zu haben und richtig geleitet zu werden. Und das hat er mit mir gemacht", betonte Verstappen.
Er habe versucht, ihn vor den Fehlern zu bewahren, die er damals gemacht habe. "Und er hat mich ständig auf Dinge aufmerksam gemacht, was passieren könnte, mir gesagt, dass ich bereit sein muss, dass ich fit sein muss und dass ich wissen muss, was im Paddock los ist", erzählte er. "Er hat mich schon in jungem Alter auf eine sehr professionelle Weise vorbereitet, damit ich für alle möglichen Szenarien bereit bin."
Doch was Verstappen seinem Sohn auch mit auf den Weg gab, war, dass er seine Karriere genießen soll. Denn das ist etwas, das Fernando Alonso in seiner ersten Formel-1-Phase nicht getan hat, wie dieser vor kurzem reumütig zugab.
Das tut Max Verstappen aber, wie er meinte: "Es ist sehr wichtig, dass man Spaß hat, weil es schnell vorbeigeht. Das hat mir mein Vater schon von klein auf gesagt", so der Niederländer. "Er hat immer gesagt: 'Es ist so schnell vorbei. Und bevor du dich versiehst, fährst du keine Rennen mehr, sondern machst etwas anderes im Leben.'"
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Quelle: Perform

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