Red Bull schickt Giftpfeile zu Mercedes - Helmut Marko sieht Silberpfeile nicht als "ernsthafte Gegner"

Giftpfeile zwischen Red Bull und Mercedes sind nicht ungewöhnlich, spätestens seit den spektakulären Duellen der Saison 2021. In der laufenden Saison haben die beiden Schwergewichte der Formel 1 sportlich kaum etwas miteinander zu tun, zu groß ist die Dominanz der Bullen. Die Sticheleien nahmen trotzdem nicht ab. Helmut Marko legte nun nach und bezeichnete Mercedes als "keinen ernsthaften Gegner".

Christian Horner (l.) und Helmut Marko (r.)

Fotocredit: Getty Images

Helmut Marko hat den nächsten Konter gegen Mercedes gesetzt und gemeint, dass deren Kommentare von einem Team kommen, das derzeit "kein ernsthafter Gegner" ist und daher auch kein Team, um das sich Red Bull derzeit groß kümmern müsste.
Zuletzt hatte es wieder einmal einige bissige Kommentare zwischen Mercedes und Red Bull über die Dominanz der Bullen und Max Verstappen gegeben. Nach dem zehnten Sieg des Niederländers in Folge hatte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff den Rekord heruntergespielt und gemeint, dass so etwas "nur für Wikipedia" sei.
Zuvor hatte Lewis Hamilton in einem Interview mit "Sky" kritisiert, dass Verstappens Siegesserie ohne einen starken Teamkollegen zustande gekommen sei, während seine Teamkollegen alle stärker gewesen seien als die von Verstappen.
Für Red Bulls Motorsportkonsulent Helmut Marko zeigt sich in diesen Aussagen wieder einmal die Einstellung des deutschen Herstellers im Vergleich zu Red Bull: "Das ist der Unterschied", sagte er gegenüber der niederländischen Edition von "Motorsport.com".

Red Bull schaut nur auf sich selbst

"Wir schauen auf unser Team, um die beste Leistung aus unserem eigenen Team herauszuholen, und wir machen uns keine Sorgen um Mercedes, solange sie kein ernsthafter Gegner für uns sind", winkte er ab. "Wir schauen nur auf unsere eigenen Sachen. Wir tun unser Bestes und erzählen nicht all diese Geschichten, wie sie es tun."
Zuletzt in Italien hatte Max Verstappen gemeint, dass es für Mercedes nach Jahren der Dominanz nicht einfach sei, plötzlich nicht mehr ganz vorne zu stehen und anderen beim Gewinnen zuschauen zu müssen.
"Ich glaube, es ist sehr schwierig für Mercedes, mit einer Niederlage umzugehen. Das ist das Problem, das man hat, wenn man so viele Jahre lang gewonnen hat", so der Weltmeister.
"Aber am Ende des Tages muss man auch realistisch sein. Wenn es nicht möglich ist [zu gewinnen], dann ist es eben nicht möglich. Man muss auch anerkennen, was andere Teams leisten. Das haben wir in den Jahren getan, als Mercedes dominierte", so Verstappen.
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Quelle: Perform

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