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Absage an Mercedes: Für dieses Team fährt Verstappen nächste Saison

Absage an Mercedes: Für dieses Team fährt Verstappen nächste Saison

05/08/2019 um 11:04Aktualisiert 05/08/2019 um 11:24

Max Verstappen wird auch in der kommenden Saison für Red Bull unterwegs sein. Damit ist die Ausstiegsklausel des Niederländers nichtig. Zwar sind Gespräche zwischen Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff und Verstappens Vater Jos kein Geheimnis, doch ein Wechsel soll - wenn überhaupt - erst 2021 stattfinden. Verstappen baute seinen dritten Platz in der WM-Wertung am Wochenende aus.

Jetzt ist endgültig der Deckel drauf: Seit dem Grand Prix von Ungarn steht fest, dass die Ausstiegsklausel von Max Verstappen für ein frühzeitiges Ende seines bis einschließlich 2020 laufenden Red-Bull-Vertrags nicht schlagend wird.

Marko bestätigt: Ausstiegsklausel hat sich erledigt

Verstappen, das hört man zumindest aus dem Red-Bull-Lager, wäre auch im Falle eines Inkrafttretens der Ausstiegsklausel geblieben. Dass es Kontakte zwischen Mercedes-Teamchef Toto Wolff und seinem Vater Jos gibt, ist kein Geheimnis. Aber der spektakuläre Wechsel wird wenn überhaupt, dann frühestens 2021 stattfinden.

Red-Bull-Teamchef Christian Horner ziert sich, den Verbleib von Verstappen explizit zu bestätigen: "Solche Verträge zwischen einem Fahrer und einem Team sind immer vertraulich", sagt er. Aber: "Ich kann versichern, dass Max nächstes Jahr für Red Bull fahren wird." Helmut Marko ist da schon gesprächiger. Er bestätigt, dass sich das Thema Ausstiegsklausel jetzt erledigt hat.

Red-Bull-Teamchef Horner: "Max ist sehr reif gefahren"

Bei Red Bull ist man froh, am Mann der Stunde festhalten zu können: "Max ist sehr reif gefahren. So ein Rennen vier Runden vor Schluss zu verlieren, ist ungeheuer frustrierend. Aber selbst das hat er gelassen hingenommen, weil er das große Ganze im Blick hat. Er wusste genau, was los war, und verstand, wie er das Rennen zu lesen hat."

"Als Laie könnte man denken, dass wir heute die falsche Strategie hatten. Hatten wir aber nicht", betont Horner. "Der Mercedes war einfach das schnellere Auto, und das hat Optionen für sie aufgemacht. Max war reif genug, dieses Szenario sofort zu verstehen. Das beweist wieder, wie erwachsen er dieses Jahr geworden ist."

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