Eurosport
Ungarn GP - Pressestimmen zum Desaster von Ferrari und Charles Leclerc in Budapest: "Es reicht"
Von
Publiziert 01/08/2022 um 11:02 GMT+2 Uhr
Das Ferrari-Desaster ist perfekt. Beim Großen Preis von Ungarn machen die roten Boliden entscheidene Fehler und verlieren wichtige Punkte. Die Presse kührt Max Verstappen bereits zum Weltmeister und kritisiert Ferrari scharf. Die Mercedes-Piloten gehen als Gewinner aus dem Wochenende am Hungaroring hervor. Eurosport.de hat die Pressestimmen zum Rennen in Ungarn zusammengefasst.
Charles Leclerc sitzt frustriert am Boden
Fotocredit: Eurosport
Max Verstappen fährt nach einer furiosen Aufholjagd von Startplatz zehn zum Sieg beim Großer Preis von Ungarn.
Die beiden Mercedes-Piloten Lewis Hamilton und George Russell krönen ein gelungenes Wochenende am Hungaroring mit den Plätzen zwei und drei.
Dagegen geht das Ferrari-Desaster der letztens Wochen weiter. Entscheidende Fehler im Rennen kosten Charles Leclerc und Ferrari wichtige Punkte im Titelkampf gegen Max Verstappen.
Die internationalen Pressestimmen zum Rennen in Ungarn hat Eurosport.de zusammengefasst.
ENGLAND
Telegraph: "Verstappen hat das Titelrennen im Griff - Ferrari implodiert. Der Champion profitiert von den Fehlern seiner Rivalen und gewinnt von Platz zehn. Hamilton schnappt sich Platz zwei mit neuem Vertrauen in sein Auto."
Daily Mail: "Es gehört alles Dir, Max! Verstappen brüllt sich vom 10. Startplatz zum Sieg und holt sich fast schon den Titel, während Ferrari erneut Fehler macht. Max Verstappen braucht diesmal keinen Rennleiter, der Regeln bricht, um ihm zu helfen. Er hat Ferrari auf seiner Seite."
Guardian: "Verstappen setzt sich mit Ungarn-Sieg vom Rest ab. Für Max Verstappen, Lewis Hamilton und George Russell wird es eine Freude sein, die Koffer für die alljährliche Sommerpause zu packen [...] Ferrari dürfte die Ferien als abgesagt betrachten und erwägen, einfach die Sachen zu packen und Schluss zu machen nach einer traurigen Leistung der Scuderia, die Verstappen eine Hand am Titel bescherte."
ITALIEN
Gazzetta dello Sport: "Ferraris Desaster. Pannen, Fahrfehler, unsichere Box. Die Formel 1 macht Urlaub - und damit auch Ferraris WM-Hoffnungen. Wie können wir noch über WM-Chancen sprechen, wenn Charles Leclercs Rückstand in der Gesamtwertung auf Max Verstappen neun Rennen vor Schluss auf 80 Punkte gewachsen ist?"
Corriere dello Sport: "Ferrari-Desaster. Nichts geht. Der Boden brach ein unter den Füßen von Ferrari, die überzeugt sind, das beste Auto der WM zu haben. Aber jetzt geht es darum, das Buch der Träume zu schließen und zu den ursprünglichen Zielen zurückzukehren: bei einzelnen Grand Prix' konkurrenzfähig zu sein."
Tuttosport: "Das Desaster von Ferrari an der Box ist komplett. Es reicht! Es ist sinnlos, das beste Auto zu haben, wenn man nichts daraus ma cht. Gedankenlose Entscheidungen servieren Verstappen den Triumph auf dem Silbertablett. Das Ziel vom Doppelsieg in Budapest verwandelt sich in die endgültige und unanfechtbare Kapitulation im Rennen um die WM."
NIEDERLANDE
De Volkskrant: "Es schien so gut wie unmöglich: Von Startplatz zehn ein Rennen auf einer Strecke zu gewinnen, auf der kaum überholt werden kann. Aber in dieser Saison scheint für Max Verstappen alles gut zu enden. Er geht in die Sommerpause mit dem beruhigenden Gedanken, dass ihn in den nächsten Monaten eigentlich nichts mehr von seinem zweiten Titel abhalten kann."
AD: "Max Verstappen hat der Konkurrenz im Kampf um den Titel einen Hammerschlag versetzt. Mit einem gigantischen Vorsprung in der WM-Wertung geht er in die Sommerpause."
SPANIEN
Marca: "Ferrari bricht auseinander, und Verstappen ist virtueller Weltmeister. Die Strategie von Ferrari war katastrophal, es ging alles schief. Verstappen ist ein richtiges Monster und kaum zu bremsen. Jetzt hat er schon 80 Punkte Vorsprung bei noch neun ausstehenden Rennen, da dürfte nicht mehr viel anbrennen."
As: "Ferrari legt den Rückwärtsgang ein. Verstappen ist Zehnter und wird Erster - das sagt eigentlich schon alles. Der aktuelle Weltmeister wusste es die Geschenke seiner Rivalen perfekt für sich zu nutzen. Was für eine beeindruckende Aufholjagd."
Sport: "Eine Aufholjagd Verstappens im Stile eines Weltmeisters. In Ungarn sah alles nach einem Ferrari-Doppelsieg aus, doch nix da! In der Stunde der Wahrheit war Verstappen derjenige, der das Rennen am besten lesen konnte."
El Mundo Deportivo: "Man sagt, dass die großen Meister in den Schlüsselmomenten richtig liegen. Max Verstappen und Red Bull sind dafür ein klares Beispiel. Ferrari ist genau das Gegenteil. Dieses Resultat trifft Ferrari mitten ins Herz. Die Frage ist nicht, ob Ferrari das aufholen kann. Die Frage ist, in welchem Rennen Verstappen zum Weltmeister gekrönt wird."
Das könnte Dich ebenfalls interessieren: F1: Fernando Alonso ersetzt zur neuen Sasion 2023 Sebastian Vettel bei Aston Martin
(SID)
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung