GP von Katar: Max Verstappen wird gegen George Russell wieder zum Menschenfresser - die Pressestimmen zum Rennen

Die Weltmeisterschaft ist zwar bereits entschieden, der Grand Prix von Katar hat aber dennoch für reichlich Gesprächsstoff gesorgt. Der Triumph von Max Verstappen geriet dabei sogar etwas in den Hintergrund, vielmehr bestimmten die Schimpftirade und der Zorn des viermaligen Weltmeisters gegen Mercedes-Pilot George Russell die Schlagzeilen in den internationalen Medien. Die Pressestimmen.

Max Verstappen hat beim Grand Prix von Katar triumphiert

Fotocredit: Getty Images

"George Russell bekommt den Zorn des Weltmeisters in einem vernichtenden Angriff zu spüren", titelte "The Sun" nach einem ereignisreichen Rennen auf dem Losail International Circuit. "Verstappen wirft dem Mercedes-Piloten Hinterhältigkeit vor - und dann bricht eine nicht jugendfreie Schimpftirade aus ihm heraus."
Durch den Streit zwischen dem Dominator im Red Bull und seinem britischen Widersacher verkam die Formel 1 am Sonntagabend nahezu zu einer Seifenoper. "Man sollte Max Verstappen nicht reizen, selbst, wenn er schon Weltmeister ist", unterstrich das niederländische Nachrichtenportal "AD".
Sollte man sich Verstappen dennoch zum Feind machen, wird man kurzerhand vom "Menschenfresser" - so bezeichnete die "Gazzetta dello Sport" den Niederländer - verschlungen.
Die italienische Presse rückte darüber hinaus den engen Kampf in der Konstrukteursweltmeisterschaft zwischen Ferrari und McLaren in den Fokus - und bedankte sich gewissermaßen bei Verstappen.
Die Pressestimmen zum Grand Prix von Katar.

Pressestimmen aus Deutschland

Bild: "Im Fahrerlager zweifelt keiner daran, dass Verstappen nächstes Jahr noch einen draufsetzt. Zu gut ist der Ausnahme-Fahrer, zu gut ist sein Red Bull. Das österreichische Team hat die Rolle von Mercedes übernommen, ist der unangefochtene Platzhirsch der Formel 1."
Süddeutsche Zeitung: "Verstappen - fein geschliffen und nimmersatt."
Frankfurter Allgemeine Zeitung: "Das Erstaunlichste an Max Verstappen auf seinem Weg zum vierten Weltmeistertitel in Serie ist eine unfassbare Zuverlässigkeit auf höchstem Niveau. Egal von welcher Position er auch losfährt, es kommt etwas Besseres dabei heraus."

Pressestimmen aus England

The Sun: "George Russell bekommt den Zorn des Weltmeisters in einem vernichtenden Angriff zu spüren. Verstappen wirft dem Mercedes-Piloten Hinterhältigkeit vor - und dann bricht eine nicht jugendfreie Schimpftirade aus ihm heraus."
Daily Mail: "Max Verstappen attackiert den 'hinterhältigen' George Russell, der Weltmeister leistet sich eine erstaunliche Tirade. Zuvor fuhr er komfortabel zum Sieg, Lewis Hamilton erlebte indes einen ganz anderen Abend. Er hat großartige Märchen geschrieben, doch jetzt ist er in seiner eigenen Horror-Story gefangen."
The Guardian: "Max Verstappen gewinnt nach einer Strafe für Lando Norris und einem Reifenchaos. Der neue Renndirektor versäumt es, Trümmerteile von der Strecke zu räumen. Kontroversen und potenzielle Gefahren bestimmten den Grand Prix."
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Max Verstappen habe "jeglichen Respekt" vor George Russell verloren

Fotocredit: Getty Images

Pressestimmen aus den Niederlanden

AD: "Man sollte Max Verstappen nicht reizen, selbst, wenn er schon Weltmeister ist. Das weiß auch George Russell seit Sonntagabend. Verärgert wegen einer Strafe, die Russell ihm eingebrockt hatte, stürmt der Niederländer zum Sieg."

Pressestimmen aus Italien

Gazzetta dello Sport: "Der Menschenfresser Verstappen ist wieder zurück: Obwohl er den Titel bereits in der Tasche hat, kämpft er weiterhin hart um den Sieg."
Tuttosport: "Verstappen dominiert, er begnügt sich nicht mit dem bereits eroberten Titel und kämpft zäh für den Sieg."
Corriere della Sera: "Verstappen unterstützt Ferraris Kampf um den Konstrukteurstitel. Die Fans haben noch ein Rennen, um vom Sieg zu träumen."
La Repubblica: "Von einem chaotischen Rennen profitiert das Ferrari-Team, das weiterhin vom Konstrukteurstitel träumen kann. In Abu Dhabi kann alles Erdenkliche geschehen."

Pressestimmen aus Frankreich

L'Équipe: "Max Verstappen ist nicht zufällig Weltmeister. Der Red-Bull-Pilot, der am Samstag die Pole Position erobert hatte, wurde am späten Abend dieser wieder beraubt, weil er George Russell bei seiner Vorbereitungsrunde behindert hatte. Eine Strafe, die der nunmehr viermalige Formel-1-Weltmeister als 'lächerlich' empfand, und der fest entschlossen war, sich am Sonntag während des Rennens zu rächen."

Pressestimmen aus Spanien

Mundo deportivo: "Ein Sieg für Weltmeister Verstappen und ein weiteres Desaster für Norris. Max scheitert nicht, während Lando das in Katar immer wieder passiert ist."
Sport: "Lando Norris erlebte in Lusail ein Wechselbad der Gefühle. Vom dritten Startplatz über ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Verstappen bis hin zu einer harten Strafe, die sein Rennen beendete."
El País: "Max Verstappens Durst nach Siegen ist ungebrochen. Eine Woche nachdem er mit Sebastian Vettel und Alain Prost bei der Anzahl der Weltmeistertitel gleichgezogen hat (vier), feierte er in Qatar seinen neunten Saisonsieg, den zweiten in fünf Monaten für den vierfachen Champion, der sein gewohntes Niveau beibehält."
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(SID)
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Wahnsinn in São Paulo: Verstappen triumphiert im Regen

Quelle: Eurosport


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