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GP Saudi-Arabien: Sebastian Vettel veranstaltet Kartrennen mit saudischen Frauen in Dschidda
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Publiziert 03/12/2021 um 00:05 GMT+1 Uhr
Sebastian Vettel setzt in der Menschenrechtsdebatte rund um die Formel-1-Premiere in Saudi-Arabien auf den Dialog. "Manches ist nicht so, wie es sein sollte", sagte der Heppenheimer. Es sei aber "die mächtigere Waffe", sich auf die positiven Aspekte zu fokussieren. Deswegen habe er am Donnerstag in Dschidda unter dem Motto "Race4Women" ein Kartrennen mit saudischen Frauen und Mädchen veranstaltet.
Sebastian Vettel bei der Pressekonferenz
Fotocredit: Getty Images
Acht Frauen und Mädchen nahmen daran teil - diesen ist in Saudi-Arabien erst seit wenigen Jahren das Autofahren gestattet.
"Ich war inspiriert von ihren Geschichten, ihrer positiven Einstellung, was Änderungen im Land angeht", sagte der Aston-Martin-Pilot bei der Pressekonferenz vor dem vorletzten Saisonrennen (Sonntag, 18:30 Uhr im Liveticker).
Wie schon am Rande des Großen Preises von Ungarn im Sommer trug der 34-Jährige in Dschidda Sneaker im Regenbogen-Design.
Deutliche Kritik an der Lage in Saudi-Arabien, das als 34. Land ein Formel-1-Rennen ausrichtet, übte Lewis Hamilton. "Der Sport kann die Aufmerksamkeit für Menschenrechte in diesen Ländern erhöhen", sagte der Rekordweltmeister.
Hamilton wird mit Helm mit Pride-Logo fahren
Auf die Frage, ob er sich wohl fühle, in Saudi-Arabien zu fahren, äußerte er allerdings: "Ich kann das nicht wirklich sagen. Ich habe aber nicht die Wahl getroffen, hier zu sein. Der Sport hat das getan." Klar sei, dass sich etwas verändern müsse, auch der Sport müsse "mehr tun", so der Mercedes-Pilot.
Hamilton kündigte an, wie schon in Katar einen Helm im Pride-Look zu tragen. Die gegenwärtige Gesetzgebung für die LGBTQ+-Gemeinschaft in Saudi-Arabien sei "ziemlich erschreckend", erklärte der 36-jährige Brite.
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(SID)
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Quelle: SID
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