"Wir geben uns jetzt ein paar Tage und dann werden wir sprechen", fügte Wolff an. Am Saisonende läuft der Vertrag von Lewis Hamilton bei Mercedes aus. Beim Großen Preis der Türkei in Istanbul hatte der Engländer mit seinem neuerlichen WM-Triumph mit Rekordchampion Michael Schumacher gleichgezogen. Es gilt als ziemlich sicher, dass der 35-Jährige auch weiterhin für die Marke mit dem Stern fahren wird.

"Wir wollen Lewis im Auto, und er will im Mercedes sitzen", hatte Wolff jüngst im Interview mit dem "ORF" erklärt, "scheitern wird es nicht mehr." Zwischen ihm und Hamilton habe sich über die Jahre etwas entwickelt. "Es geht über das Geschäftliche hinaus, es ist eine Freundschaft, es ist Vertrauen", sagte Wolff der "BBC".

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Vertragsgespräche mit Hamilton mag Wolff daher auch nicht. Begründung: "Dieser eine Verhandlungstag ist die einzige Zeit, in der wir nicht die gleichen Ziele haben. Der beste Deal ist der, mit dem beide Seiten zufrieden sind."

Wolff und Hamilton hatten sich darauf geeinigt, erst dann mit Vertragsverhandlungen zu beginnen, wenn Marken- und Fahrer-WM für Mercedes unter Dach und Fach sind. Dies ist seit vergangenen Sonntag der Fall.

(SID)

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