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Hamilton-Wechsel zu Ferrari überrumpelt Wolff - Nachfolge bei Mercedes: "Vielleicht etwas Gewagtes"
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Publiziert 02/02/2024 um 13:58 GMT+1 Uhr
Toto Wolff hat von Lewis Hamilton am Mittwoch in seinem Haus in Oxford erfahren, dass der Formel-1-Rekordweltmeister 2025 zum Konkurrenten Ferrari wechseln wird. "Er sagte, dass er eine Veränderung braucht. Das Ereignis an sich hat mich nicht so sehr überrascht, aber der Zeitpunkt", sagte der Mercedes-Motorsportchef in einer virtuellen Medienrunde am Freitag: "Aber nun können wir weitermachen."
Paukenschlag vor Saisonstart: Hamilton wechselt 2025 zu Ferrari
Quelle: Perform
"Das Timing vor dem ersten Test ist vielleicht neu, aber damit ist die Katze jetzt aus dem Sack", sagte Toto Wolff über die Entscheidung seines Fahrers Lewis Hamilton.
Nachtragend sei er nicht. "Unsere persönliche Verbindung wird nicht enden. Ich habe einen Freund hinzugewonnen. Wir sind große Jungs. Wir können akzeptieren, dass er seine Meinung geändert hat", kommentierte der Österreicher: "Wir hatten eine unglaubliche Reise gemeinsam, diese wollen wir 2024 auf einem Hoch beenden."
Er verstehe "die Sorgen des Fahrers" nach zwei Jahren ohne Sieg, ergänzte Wolff - Ferrari allerdings war in der abgelaufenen Saison in der Konstrukteurs-WM als Dritter sogar noch knapp hinter Mercedes platziert.
Für Hamilton sei in den vergangenen Monaten "nicht so sichtbar" gewesen, welcher "Dampf" im Team herrsche, sagte Wolff: "Es geht immer vorwärts, immer vorwärts."
Hamilton kehrt Mercedes den Rücken
Hamilton war 2013 zu Mercedes gewechselt, er gewann mit dem Team 82 Rennen und sechs seiner sieben Fahrer-Weltmeisterschaften. Erst im vergangenen Spätsommer verlängerte er seinen Vertrag bis 2025 - allerdings mit einer Ausstiegsoption nach einem Jahr, die ihm den Wechsel zur Scuderia ermöglicht.
"Ein kurzer Vertrag hatte Vorteile für beide Seiten", argumentierte Wolff am Freitag. Ferrari wartet seit 2007 auf den Gewinn der Fahrer-WM, Hamilton würde mit einem achten Titel die Ferrari-Legende Michael Schumacher hinter sich lassen.
Die Suche nach einem Hamilton-Nachfolger wird laut Wolff indes erst "in den nächsten Wochen" konkret werden.
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Wolff spricht über Hamilton-Wechsel: "Es war eine Überraschung"
Quelle: Perform
Wolff zur Hamilton-Nachfolge: "Vielleicht etwas Gewagtes"
In der virtuellen Medienrunde wollte der Österreicher allerdings "niemanden zu keinem Zeitpunkt ausschließen", dafür könnten sich die Dinge in der Formel 1 zu schnell ändern: "48 Stunden zuvor habe ich auch noch nicht gedacht, dass Lewis 2025 für Ferrari fährt."
Wolff unterstrich die gewachsene Bedeutung von George Russell (25) für die Pläne des Teams ab der kommenden Saison. Der derzeitige Hamilton-Teamkollege (Vertrag bis Ende 2025) habe "das Potenzial, das Team anzuführen".
Dieses Gefühl eröffne Mercedes womöglich auch die Chance, bei der Wahl des zweiten Fahrers "etwas Gewagtes" zu tun, so Wolff, der weder einen Rookie noch einen erfahrenen Piloten ausschließen wollte.
Alonso und Sainz 2025 auf dem Markt
Der dreimalige Weltmeister Max Verstappen (Red Bull) und die jungen McLaren-Fahrer Lando Norris und Oscar Piastri sind langfristig an ihre Teams gebunden, ebenso Hamiltons künftiger Ferrari-Kollege Charles Leclerc.
Zur Saison 2025 kommen nach derzeitigem Stand unter anderem der zweimalige Champion Fernando Alonso (42) und sein spanischer Landsmann Carlos Sainz, der dann für Hamilton bei Ferrari weichen muss, auf den Markt.
Eine Nachfrage zum zurückgetretenen Sebastian Vettel sowie zu Mick Schumacher, der seit 2022 Mercedes-Ersatzfahrer ist, beantwortete Wolff nur ausweichend.
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(SID)
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Futter für die GOAT-Debatte? Hamiltons Karriere in Zahlen
Quelle: Perform
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