Formel 1: Hans-Joachim Stuck prophezeit Ferrari-Neuzugang Lewis Hamilton und Mercedes "ganz schwierige Saison 2024"

Hans-Joachim Stuck prophezeit Lewis Hamilton, der ab 2025 für Ferrari fahren wird, und seinem aktuellen Arbeitgeber Mercedes ein kompliziertes Ende ihrer gemeinsamen Zeit. "Für Hamilton und Mercedes sehe ich eine ganz schwierige Saison 2024. Inwieweit wird Toto Wolff noch hinter ihm stehen? Es ist bekannt, dass die beiden gute Freunde sind", sagte der 73-Jährige im Gespräch mit Eurosport.

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Quelle: Perform

Für Stuck stelle sich vor allem die Frage, ob und in welcher Art und Weise der siebenmalige Weltmeister in Zukunft noch in die Zukunftsplanungen der Silberpfeile unterrichtet werde: "Inwieweit wird Hamilton in den kommenden Monaten noch unterstützt und in die Entwicklung für die kommenden Jahre eingeweiht? Er nimmt natürlich Geheimnisse mit zu Ferrari".
Am vergangenen Donnerstag hatten beide Rennställe bekannt gegeben, dass Hamilton nach zwölf gemeinsamen Jahren zur Saison 2025 von Mercedes zur Scuderia wechselt.
Der Engländer gewann zwischen 2014 und 2020 zusammen mit Mercedes sechs WM-Titel sowie 82 Rennen. Seine Entscheidung hatte ein Erdbeben in der Formel 1 ausgelöst.
"Wir wussten, dass unsere Partnerschaft irgendwann zu einem natürlichen Ende kommen würde, und dieser Tag ist nun gekommen", erklärte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff daraufhin. "Er sagte, dass er eine Veränderung braucht. Das Ereignis an sich hat mich nicht so sehr überrascht, aber der Zeitpunkt", ergänzte der Österreicher tags drauf in einer virtuellen Medienrunde.

Stuck: Hamilton wird sich bei Ferrari unterordnen müsen

Auch Stuck habe den Wechsel des Engländers nicht kommen sehen: "Ich war überrascht und musste daran denken, dass das schon einige andere Lichtgestalten versucht haben", beschrieb der 73-Jährige seine Gedanken, als er von der Neuigkeit erfuhr.
Bei Ferrari werde sich der sechsfache Weltmeister hinter Teamkollege Charles Leclerc nun erst aber einmal unterordnen müssen. Das sei Hamilton mit Sicherheit nicht gewöhnt: "Hamilton ist eine besondere Persönlichkeit. Ob er aber mit dem System Ferrari - wo alles etwas anders läuft - zurechtkommt, bin ich gespannt."
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Quelle: Perform

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