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Mercedes nach Abgang von Lewis Hamilton unter Druck: Ralf Schumacher warnt Silberpfeile vor Rückschritt
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Publiziert 05/02/2024 um 10:45 GMT+1 Uhr
2024 könnte für Mercedes laut Ralf Schumacher eine richtungsweisende Saison werden - nicht nur aufgrund des Abgangs von Rekordweltmeister Lewis Hamilton. Seit über einem Jahr warten die Silberpfeile nun auf einen Sieg, der Kampf um den WM-Titel scheint ein entfernter Traum zu sein. "Mercedes muss schleunigst die Kurve kriegen", erklärte Schumacher, der einen Rückschritt befürchtet.
George Russell und Toto Wolff von Mercedes
Fotocredit: Getty Images
Gehört Mercedes nicht länger zu den absoluten Topteams in der Formel 1? Diese Frage stellte Schumacher in den Raum, weil der Rennstall in der Königsklasse inzwischen seit mehr als einem Jahr sieglos ist. Zudem wird man Lewis Hamilton 2025 an Ferrari verlieren.
Den bislang letzten Sieg holte George Russell für Mercedes noch im November 2022. Im Gespräch mit der "dpa" betonte Schumacher daher: "Mercedes muss schleunigst die Kurve kriegen, gar keine Frage."
"Wenn nicht, würde das eine kontinuierliche Schwäche bedeuten", sagte Schumacher und erklärte, dies würde dann zwangsläufig "heißen, dass man es offensichtlich nicht mehr versteht, ein siegfähiges Auto zu bauen."
Eine solche Entwicklung "wäre fatal für eine Marke wie Mercedes und mit den Erfolgen in den letzten Jahren", so Schumacher. In den Jahren zuvor hatte Mercedes zwischen 2014 und 2021 nämlich achtmal in Folge die Konstrukteurs-Weltmeisterschaft gewonnen.
Schumacher erwartet sich Überraschung von Red Bull
Seitdem verzeichnete man in der Königsklasse aber nur noch einen einzigen Sieg. Schumacher stellte in diesem Zusammenhang auch klar: "Für die Formel 1 wäre es sehr, sehr wichtig, auch wieder einen starken Mercedes vorne zu haben."
Denn in der vergangenen Saison gewann Red Bull 21 der 22 Saisonrennen und stellte damit einen neuen Rekord auf. Sollte Mercedes nicht die Wende gelingen, befürchtete Schumacher, dass auch die Saison 2024 wieder ähnlich einseitig werden könnte.
Aktuell spreche relativ wenig dafür, "dass Max Verstappen und Red Bull ihre Dominanz nicht fortsetzen werden", so Schumacher, der glaubt, dass Red Bull für 2024 "noch etwas Überraschendes parat haben wird, bei dem der eine oder andere staunen wird".
Umso schwerer würde es demnach für Mercedes werden, die Lücke zur Spitze in diesem Jahr zu schließen. 2023 war für den einstigen Serienweltmeister die erste sieglose Formel-1-Saison seit zwölf Jahren.
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Quelle: SNTV
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