Hülkenberg erklärte nach seinem Witz dann aber seriös: "Das ist in der Mache. Wir sind noch nicht ganz da, aber wir sind auf der Zielgeraden. Und ich glaube, dass sich das ausgehen wird." Hülkenberg könnte damit eine Doppelrolle übernehmen, denn auch bei Aston Martin steht er als Ersatzfahrer auf der Liste.
"Ich denke, dass beides möglich und auch denkbar ist", so Hülkenberg. Problematisch wäre das nicht, denn Aston Martin ist Mercedes-Kundenteam, und bereits 2020 hätte die damalige Racing-Point-Truppe theoretisch Zugriff auf die Mercedes-Ersatzfahrer gehabt. Damals entschied man sich allerdings für Hülkenberg.
Gleich dreimal musste der Deutsche im vergangenen Jahr für Sergio Pérez respektive Lance Stroll einspringen. "Es ist unberechenbar. Es ist etwas, was niemand vorhersehen kann", erklärte der 33-Jährige, als er gefragt wird, wo hoch die Chance sei, dass er auch in diesem Jahr wieder bei einem Grand Prix zum Zuge kommen werde.
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"Am Ende des Tages weiß es schlicht und ergreifend niemand", zuckte er die Schultern und erklärte: "Aus dem letzten Jahr wissen wir, wie schnell es passieren kann, und dass man einfach bereit sein muss für den Fall der Fälle. Und so gehe ich an die Sache heran. Wenn es passiert, passiert's."
Langweilig wird Hülkenberg 2021 ohnehin nicht werden. Am Montag wurde er offiziell als Experte für die Formel-1-Übertragungen von ServusTV in Österreich bestätigt. Daher plane er aktuell auch nicht, sich noch einen weiteren Job abseits der Formel 1 zu besorgen. "Ergeben kann sich immer was. Aktuell geplant ist aber nichts", betonte er.

Hülkenberg will zurück in die Formel 1

Er gehe aber nicht davon aus, dass er 2021 noch in einer anderen Serie fahren werde, weil er mit seinem potenziellen Ersatzfahrerjob und seiner Aufgabe als TV-Experte "so schon gut zu tun habe." Der Deutsche stellte zudem klar: "Für mich geht's dieses Jahr darum, weiterhin im Formel-1-Orbit zu bleiben."
Es gehe darum, "die Möglichkeit [als Ersatzfahrer], wenn sie kommt, möglichst gut zu nutzen, und mit einem Auge auf 2022 zu schauen. Geht da noch mal was? Gibt es noch mal ein Comeback?" Nach der Saison 2021 laufen einige Verträge in der Königsklasse aus. Dort könnten sich noch einmal Chancen ergeben.
Beim Wintertest in Bahrain am Wochenende wird Hülkenberg allerdings nicht im Auto sitzen. "Das steht nicht zur Debatte", stellte er klar. Weil es lediglich drei Testtage vor Saisonbeginn gibt, wären wohl weder Mercedes noch Aston Martin bereit dazu, ihm etwas von der wertvollen Zeit im neuen Auto abzugeben.
Als Ersatzfahrer werde er aber zumindest im Simulator sitzen. Und auch ohne Zeit im echten Auto könnte er im Ernstfall einspringen. "Ich würde [körperlich] fahren können, ich komme klar. Aber ich würde es dann am nächsten Morgen auch merken", grinste er im Hinblick auf die körperlichen Herausforderungen der Formel 1.
Auch 2021 könnte der Hashtag #Hulkenback in den sozialen Medien also wieder trenden.
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(Motorsport-Total.com)

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