Kein Formel-1-Platz für Mick Schumacher - Günther Steiner sieht keine Verantwortung: "Ich bin daran nicht Schuld"
VonNiklas Bien
Publiziert 29/11/2024 um 17:02 GMT+1 Uhr
Mick Schumacher und Haas - das war in zwei Jahren Zusammenarbeit keine glückliche Ehe. Gerade mit dem damaligen Teamchef Günther Steiner wurde der 25-Jährige nie richtig warm. Auch, weil der Südtiroler während und nach der gemeinsamen Zeit immer wieder deutlich gegen Schumacher stichelte. Dass dieser nun seinetwegen keinen Sitz mehr in der Formel 1 bekäme, glaubt Steiner aber nicht.
Günther Steiner und Mick Schumacher kamen nicht ideal miteinander zurecht.
Fotocredit: Getty Images
Im Gegenteil: Aus der Sicht des langjährigen Teamchefs habe Haas dem Sohn von Michael Schumacher überhaupt erst ermöglicht, in der Königsklasse mitzufahren.
"Wir haben ihm die Möglichkeit gegeben. Wenn man einem Fahrer die Möglichkeit gibt, hat man nicht die Verantwortung für ihn. Man gibt den Fahrern eine Möglichkeit und was sie dann daraus machen, müssen sie selbst entscheiden", sagte Steiner im Gespräch mit "formel1.de".
Nach der Saison 2022 war für Schumacher Schluss beim US-amerikanischen Team. Die Zeit danach habe nichts mehr mit Steiner zu tun: "Ich habe ihm nie Prügel in die Wiege gelegt."
In den vergangenen Monaten waren immer wieder Fahrerplätze freigeworden, der Name Schumacher schwirrte im Grunde immer in der Gerüchteküche. Zu einem Engagement kam es nicht - mit der Entscheidung von Sauber für den Brasilianer Gabriel Bortoleto waren alle Sitze vergeben.
Schumacher zukünftig nur noch in der WEC
"Er hat keins bekommen. Daran bin ich nicht schuld und kann auch nichts daran ändern", stellte Steiner klar.
Auch als Test- und Ersatzfahrer wird Schumacher erstmal eine Rolle mehr in der Formel 1 spielen. Der 25-Jährige wird sich im kommenden Jahr auf seine Einsätze in der Langstrecken-WM (WEC) für Alpine konzentrieren.
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Quelle: Eurosport
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