Lauda-Ärzte nach Lungentransplantation optimistisch: "Kann in ein normales Leben zurückkehren"

Bei Formel-1-Legende Niki Lauda geht es knapp eine Woche nach seiner Lungentransplantation gesundheitlich weiter bergauf. "Die künftigen Aktivitäten von Herrn Lauda sollten sich prinzipiell nicht wesentlich von den vorherigen unterscheiden", sagte Walter Klepetko, Leiter der Thoraxchirurgie am AKH Wien, am Mittwoch bei einer Pressekonferenz von sieben Ärzten, die den 69-Jährigen behandeln.

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Die Situation des dreimaligen Weltmeisters stelle sich so dar, dass er "in ein für ihn normales Leben zurückkehren kann", erklärte Klepetko. Der Mediziner schränkte aber ein: "Er hat zumindest die Chance dazu. Ob das funktioniert, muss die Zeit zeigen." Besonders im ersten Jahr bestehe die erhöhte Gefahr einer Abstoßungsreaktion des Körpers auf das implantierte Organ.

Lauda wieder bei Bewusstsein

Christian Hengstenberg, Leiter der Kardiologie, zeigte sich "sehr zufrieden, wie es derzeit läuft. Besuche im beschränktem Umfang sind schon möglich." Er hoffe, dass es so bleibt:
Internist Rainer Oberbauer gab einen Einblick, wie kritisch die Lage vor der Not-OP am vergangenen Donnerstag zwischenzeitlich gewesen sei. Laudas Nierentransplantat habe "kurzzeitig seine Funktion aufgegeben, die Funktion konnten wir aber glücklicherweise wieder herstellen." Inzwischen arbeite die Spenderniere, die der Österreicher 2005 von seiner heutigen Ehefrau erhalten hatte, wieder normal.
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