Als er im Jahr 2007 in die Formel 1 gekommen sei, "wurde ich einfach vor die Kamera gestellt. Ich wurde nie angeleitet, worauf ich achten musste und wie ich da am besten durchkomme. Ich habe durch Fehler gelernt, und das ist unglaublich nervenaufreibend."
Er wisse, dass es den jungen Sportlern heute genauso gehe, "und ich weiß nicht, ob es das Beste für sie ist. Wir sollten mehr unterstützen, es sollte kein Druck entstehen."
So habe Osaka (23) sich nicht wohl gefühlt und sich um ihre mentale Gesundheit gesorgt, "und die Gegenreaktion war unmöglich." Osaka hatte bei den laufenden French Open erklärt, nicht an den Pressekonferenzen teilzunehmen und dies zunächst noch recht vage mit häufig fehlender Rücksicht auf die psychische Verfassung von Athleten begründet.
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Als sie dann tatsächlich nicht erschien, verhängten die Veranstalter eine Strafe in Höhe von 15.000 US-Dollar. Osaka zog sich daraufhin am Montag vom Turnier zurück und teilte in einem Statement mit, seit den US Open 2018 immer wieder unter Depressionen zu leiden.

Grand Slams kündigen Verbesserungen an

Einen Tag später kündigten die vier Grand-Slam-Turniere "sinnvolle Verbesserungen" an, um ähnliche Vorfälle künftig zu verhindern. Daran solle "mit den Spielern, der Tour, den Medien und der breiteren Tennis-Gemeinschaft" gearbeitet werden.
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(SID)

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