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Lewis Hamilton vor Karriereende statt Wechsel zu Ferrari? Ralf Schumacher reagiert auf wilde Theorie
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Publiziert 02/06/2024 um 13:50 GMT+2 Uhr
Hat Ferrari mit der Verpflichtung von Lewis Hamilton womöglich einen Fehler gemacht? Der Rekordweltmeister unterschrieb bereits vor dem Beginn der Formel-1-Saison 2024 einen Vertrag in Maranello ab 2025. Doch so richtig in Fahrt kommt Hamilton in diesem Jahr nicht - weshalb nun eine wilde Theorie aufkam, wonach der Brite bereits Ende 2024 seine Karriere beenden könnte.
Lewis Hamilton
Fotocredit: Getty Images
Nach dem Ablauf der Saison 2024 würde Hamilton demnach doch nicht zu Ferrari wechseln, sondern einen Schlussstrich unter seiner illustren Laufbahn ziehen.
Angeblich soll die Scuderia aktuell selbst daran zweifeln, ob es die richtige Entscheidung war, den inzwischen bereits 39-jährigen Hamilton zu verpflichten.
Ein Karriereende würde Hamilton auf der anderen Seite einen gesichtswahrenden Ausstieg aus dem Deal ermöglichen. Experte Ralf Schumacher erklärte in einem exklusiven Video-Interview mit "Formel1.de" jedoch, dass er diese Theorie für völlig abwegig hält.
So ein Szenario sei extrem unwahrscheinlich, "weil natürlich der Vertrag viel zu groß, viel zu viel Geld involviert ist", erinnerte Schumacher, der betont, dass es von Ferrari "eigentlich natürlich auch super clever" gewesen sei, Hamilton nach Maranello zu locken.
Leclerc und Sainz: "Man hätte beide behalten sollen"
Schließlich ist der Brite mit sieben WM-Titeln und 103 Grand-Prix-Siegen der erfolgreichste Fahrer in der bisherigen Geschichte der Formel 1. Die Frage lautet allerdings, ob Ferrari neben Charles Leclerc überhaupt so einen erfolgreichen Piloten braucht?
Denn Carlos Sainz, so Schumacher, sei "eine gute Nummer 1,5" gewesen. "Nummer 2 kann man ja gar nicht sagen. Der ist ja wirklich auf Augenhöhe und deshalb fand ich das Team extrem gut", sagte der Experte über die aktuelle Ferrari-Fahrerpaarung Leclerc/Sainz.
"Wer da jetzt genau der Drahtzieher [hinter dem Wechsel] war und sich mehr von Hamilton erhofft hat, das weiß ich nicht. Ich würde auch aus dem Bauchgefühl sagen, man hätte beide behalten sollen und Lewis Hamilton hätte dann noch ein, zwei Jahre Mercedes machen können und dann auch in Rente gehen können", so Schumacher.
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Lewis Hamilton
Fotocredit: Getty Images
Hamilton und Mercedes: "Es fängt an zu knistern"
Der Experte stellt allerdings auch klar, dass es nicht grundsätzlich ein Fehler gewesen sei, Hamilton zu verpflichten. "Lewis Hamilton ist immer noch ein erstklassiger Fahrer", betonte er und erinnerte daran, dass auch Hamilton selbst Mercedes gerne verlassen wollte.
Er habe von den Silberpfeilen weg gewollt, "weil er natürlich noch den achten Titel will und er ganz genau weiß, dass das bei Mercedes im Moment nicht funktioniert", so Schumacher, der über die aktuelle Beziehung zwischen Hamilton und Mercedes sagte: "Es fängt ja schon an zu knistern."
"Jetzt gab es ja ein Update [in Monaco], das war bei Russell, nicht bei ihm", erinnerte er und erklärte, Hamilton habe deshalb angedeutet, "dass er benachteiligt wird." Schumacher betonte: "Ich verstehe ihn so ein bisschen, aber klar, er verlässt das Team."
"Dementsprechend fängt das schnell an, dass sie jetzt auf sich auf Russell konzentrieren müssen", erklärte er. Weiterer Ärger bei den Silberpfeilen könnte daher bis zum Ende des Jahres vorprogrammiert sein.
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