Als Höhepunkt bezeichnet Horner im Podcast "F1 Nation" aber etwas anderes: "Es war die Art und Weise, wie Max das Auto gefahren ist. Ich meine, natürlich haben wir in Silverstone diesen phänomenalen Sieg errungen, der gegen alle Erwartungen war. Keiner von uns hat damit gerechnet, so ein Tempo zu erreichen."
"Aber ich glaube, so wie er dieses Jahr gefahren ist, bei jedem einzelnen Grand Prix, ist er einfach auf einem unglaublich hohen Niveau und mit großer Hartnäckigkeit unterwegs. Er gibt einfach nicht auf", lobt Horner seinen Schützling. Er sieht den 22-Jährigen vor allem seit der vergangenen Saison als Fahrer und Person gereift.
GP von Spanien
Hamilton übt Kritik an Reifen: Pirelli sollte mehr auf Fahrer hören
18/08/2020 AM 19:35
Als der Red-Bull-Pilot mit dem Weggang von Daniel Ricciardo die Teamleaderrolle übernahm, "hat er sich dieser Herausforderung wirklich gestellt", blickt Horner zurück. "Er ist dort weitergefahren, wo er aufgehört hat. Schon im vergangenen Jahr ist er einige großartige Rennen gefahren, und er hat diese Form in dieses Jahr getragen."
Spotify oder Apple Podcast? Höre alle Folgen "Extra Time" auf der Plattform deines Vertrauens

Horner: Verstappen hat von Ricciardo gelernt

Angesichts der Tatsache, "dass wir verzweifelt versuchen, mit unserem Auto etwas mehr Leistung zu erzielen, damit wir Mercedes nachhaltig herausfordern können", sei Verstappens Performance gar nicht hoch genug zu bewerten, findet sein Teamchef. Er staunt vor allem darüber, "wie kontrolliert Max in den Rennen ist".
"Man kann hören, wie entspannt er im Auto sitzt, wie viel Kapazität er hat. Das ist wirklich beeindruckend", schwärmt der Brite. Die Corona-Bedingungen, so schwierig sie mitunter sein mögen, haben aus seiner Sicht auch ihren Anteil daran: "Offensichtlich gibt es jetzt weniger Ablenkungen. Es geht also nur um die Rennen."
"Und ich glaube, er ist einfach in einem Gemütszustand, in dem er sehr entspannt ist. Er weiß, was er drauf hat, er weiß, wo wir stehen. Er weiß, wo wir uns verbessern müssen. Ich glaube, er weiß, was er tut und er fühlt sich sehr wohl in dem Zustand, in dem er sich im Moment befindet", beschreibt Horner Verstappens Erfolgsrezept.
Deshalb brauche der 22-Jährige auch keinen erfahrenen Teamkollegen: "Er hat von Daniel viel gelernt, aber er ist jetzt auf dem Niveau, wo es keine Rolle mehr spielt, wen man neben ihn stellt. Er ist sehr selbstanalytisch, setzt sich selbst unter Druck, um besser zu werden. Mit seinen fünf Jahren Erfahrung ist er unser Teamleiter."
Das könnte Dich auch interessieren: Pappfans in Monza - echte Anhänger schon im September?

Alonso über sein Comeback: "Stoppuhr entscheidet, nicht Alter"

GP von Spanien
Bottas meckert über schwarze Mercedes-Rennanzüge
18/08/2020 AM 19:11
Formel 1
Agreement unterschrieben: Ferrari bleibt der Formel 1 erhalten
18/08/2020 AM 18:39