Eurosport
Max Verstappen - Red-Bull-Berater Helmut Marko verrät: "Es gibt eine Ausstiegsklausel"
Von
Publiziert 05/04/2022 um 10:39 GMT+2 Uhr
Weltmeister Max Verstappen unterschrieb vor Kurzem einen neuen Vertrag bei Red Bull bis 2028. Wie Berater Helmut Marko nun bei "Formel1.de" erklärte, besitzt der 24-Jährige jedoch eine Ausstiegsklausel. "Sollte ein Absturz kommen, wie wir ihn 2014 erlebt haben, wo wir von der Motorenseite gegen Mercedes absolut chancenlos waren, dann ist es klar, dass es eine Ausstiegsklausel gibt", meinte Marko.
Max Verstappen
Fotocredit: Getty Images
Im Jahr 2014 musste sich Red Bull nach vier Weltmeistertiteln in Folge für Sebastian Vettel erstmals den Silberpfeilen um Lewis Hamilton geschlagen geben. Der Brite wurde vor seinem damaligen Teamkollegen Nico Rosberg Fahrer-Weltmeister.
Auch in der Konstrukteurswertung hatte das österreichische Team deutlich das Nachsehen. Mercedes gewann mit 701 Punkten vor Red Bull (405).
Verstappen sicherte sich in der vergangenen Saison schließlich nach jahrelanger Mercedes- und Hamilton-Dominanz wieder einmal für Red Bull den Fahrertitel. Bei den Konstrukteuren lagen die Österreicher knapp hinter Mercedes.
Kein Wunder also, dass sich Red Bull den Vertrag des jungen Niederländers einiges kosten lässt. Angeblich verdient Verstappen rund 50 Millionen Euro pro Jahr. Marko stellte auch klar, dass die langfristige Bindung des 24-Jährigen viele Vorteile hat.
Max Verstappen wichtiger Faktor für Red Bull
"Max Verstappen ist eine wichtige Figur in dem ganzen Schachspiel. Die Überlegung mit eventuellen Herstellern ist auch nicht abwegig. Es war ganz wichtig für das gesamte Team, um zu sagen: 'Schaut wir haben den schnellsten und besten Fahrer.' Denn es gibt ja sehr viele Abwerbungsversuche und -angebote. Wenn man so einen Mann im Team hat, dann ist das für alle Teammitglieder natürlich auch ein Anreiz, um weiter im Team zu bleiben", erklärte der Red-Bull-Berater
.
In der neuen Saison scheint bisher Mercedes Speed-Probleme zu haben. Die ersten beiden Rennen gewannen Charles Leclerc (Ferrari) in Bahrain und Verstappen in Saudi-Arabien. Hamilton schaffte es nur in Bahrain aufs Podium.
Das könnte Dich auch interessieren: Förderer Marko zweifelt an Vettels Motivation
/origin-imgresizer.eurosport.com/2021/09/30/3229181-66100888-2560-1440.jpg)
F1-Rennkalender für 2022: 23 Rennen sorgen für Rekordsaison
Quelle: SID
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung