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Max Verstappen: Teamchef Christian Horner dementiert Spannungen bei Red Bull - "Wir sind ein Team"
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Publiziert 18/05/2022 um 21:07 GMT+2 Uhr
Max Verstappen hätte nicht turbulenter in die Formel-1-Saison 2022 starten können. Erreichte der Weltmeister die Ziellinie, überquerte er diese auch als Erster. Doch in den ersten fünf Rennen stehen Verstappen auch zwei Ausfälle wegen technischer Probleme zu Buche. Dies missfiel dem Niederländer sichtlich. Teamchef Christian Horner dementierte nun interne Spannungen bei Red Bull.
Christian Horner und Max Verstappen im Gespräch
Fotocredit: Getty Images
Verstappen könnte an der Spitze der Formel-1-Fahrerwertung stehen, tut das aber nicht. Denn die beiden Ausfälle haben ihn wichtige Punkte gekostet, er liegt deshalb nur auf Tabellenplatz zwei hinter Ferrari-Fahrer Charles Leclerc.
Und den Frust über die technischen Probleme bei Red Bull merkt man dem Weltmeister an.
Horner aber dementiert etwaige Spannungen in seinem Rennstall, die durch die bisher unzureichende Zuverlässigkeit hervorgerufen worden sein könnten. O-Ton: "Wir sind ein Team und wir stemmen diese Aufgabe gemeinsam."
Und sowohl Fahrer als auch Team seien auf Erfolg gepolt: "Wir pushen Max, Max pusht uns."
Leclerc stellt Verstappen vor schwierige Aufgabe
Verstappen selbst habe sich bisher nichts vorzuwerfen. "Max fährt sehr reif und wirklich ausgezeichnet", meinte Horner. "Er ist schon vergangenes Jahr auf einem unglaublichen Niveau gefahren. Daran knüpft er in diesem Jahr an."
Und Leclerc im Ferrari ist bisher Verstappens größter Widersacher, weil auch die Scuderia mit einem starken Auto in die Saison gestartet ist.
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Charles Leclerc und Max Verstappen
Fotocredit: Getty Images
Doch Horner sieht sich und sein Team hier schon als Gewinner: "Ich glaube nicht, dass wir nach der vergangenen Saison mit der WM-Entscheidung im letzten Rennen gedacht hatten, so früh in der Saison so stark zu sein."
"So stark", das bedeutet bislang: Ferrari und Red Bull teilen sich die Formel-1-Rennsiege untereinander auf. Leclerc hat zweimal gewonnen, Verstappen dreimal. In der Konstrukteurswertung liegen nach fünf Grands Prix gerade mal sechs Punkte zwischen den beiden Spitzenteams.
Ferrari vs. Red Bull: Spanien bietet nächsten Showdown
"Es ist so eng mit Ferrari", sagte Horner. "Ich hatte eigentlich auf ein weniger enges Jahr gehofft nach 2021, aber es scheint, als könnte sich auch dieses Jahr erst ganz zum Schluss entscheiden. Aber: Die Saison ist noch lang."
Deshalb kommt es laut Red-Bull-Teamchef Horner darauf an, "in den Rennen alles auf den Punkt zu kriegen". Das sei seiner Mannschaft beim vergangenen Grand Prix in Miami gelungen. "Die Strecke hat unserem Auto gelegen und wir haben dort unser Potenzial entfaltet, zum Glück auch das Ergebnis eingefahren", so Horner.
Was das für den Spanien-Grand-Prix am Wochenende bedeuten könne? Horner sprach von einer "ganz neuen Herausforderung" und meinte: "In Barcelona gibt es schnelle Kurven, von denen wir wissen, dass sie Ferrari liegen."
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