Für McLaren-Teamchef Andreas Seidl stand zu dem Zeitpunkt, als klar war, dass Carlos Sainz zu Ferrari wechseln würde, fest, "dass wir nicht ins Hintertreffen geraten wollen, und deshalb haben wir auch aktiv die Gespräche mit Daniel geführt". Mit dem Noch-Renault-Fahrer habe es dann auch schon sehr früh "eine Handschlagvereinbarung" gegeben, behauptet Seidl.
"Sobald die ersten Steine gefallen waren, mussten wir auch Entscheidungen treffen. Und wir sind sehr, sehr happy", sagt er. "Es ist für alle Parteien sehr, sehr gut ausgegangen. Wir freuen uns auf Daniel, einen siebenfachen Rennsieger. Es ist eine Referenz, die wir derzeit im Team nicht haben, auch wenn natürlich Carlos und Lando einen top Job machen."
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Nur: Einen Grand-Prix-Sieg kann weder Sainz noch Norris vorweisen, und so wird es McLaren bei der Standortbestimmung helfen, 2021 endlich einen Fahrer im Team zu haben, von dem man weiß, dass er es bei Red Bull auch mit Max Verstappen aufnehmen konnte. "Wir sind froh, dass wir ab dem nächsten Jahr diese Referenz haben", nickt Seidl.

Seidl bestätigt: Gab Austausch mit Vettel

Mit Vettel habe er "natürlich einen Austausch" gehabt, bestätigt der Deutsche zwar. "Ich schätze ihn sehr, als Fahrer und als Mensch." Aber: "Es ist nie komplett um ein Cockpit bei McLaren gegangen. Ich hoffe natürlich für die deutschen Fans, dass Sebastian als viermaliger Weltmeister auch im nächsten Jahr am Start sein wird. Weil es für die Formel 1 in Deutschland sehr, sehr wichtig ist."
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Ricciardo aber sei von Anfang an auf Pole-Position gestanden, weil man mit ihm schon 2018 verhandelt hatte. "Damals hat es nicht geklappt", sagt Seidl. "Wir haben im letzten Jahr wieder Gespräche geführt, und für uns war deswegen die Richtung sehr, sehr klar, dass wir mit Daniel an den Start gehen, sollten wir nicht mit Carlos in die nächste Saison gehen."
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