Mick Schumacher fühlt sich bereit für Ferrari-Cockpit: "Würde gerne zeigen, was in mir steckt."

Nach einem schwierigen Saisonstart stabilisierte sich Mick Schumacher in den zurückliegenden Rennen. In Silverstone sammelte der 23-Jährige seine ersten WM-Punkte, in Österreich legte er mit einem sechsten Rang nach. Im Interview mit "RacingNews365" betonte Schumacher, den Ferrari vor der Saison zum Ersatzfahrer befördert hatte, nun auch für das Cockpit bei der Scuderia bereit zu sein.

Mick Schumacher fühlt sich bereit für ein Cockpit bei Ferrari

Fotocredit: Getty Images

Auf die Frage, ob er sich schon zutrauen würde, für Charles Leclerc oder Carlos Sainz einzuspringen, antwortete er entschieden: "Ja, ja, ja!" Der Unterschied zwischen dem Scuderia-Boliden und dem Haas, der ebenfalls mit einem Ferrari-Motor betrieben wird, sei demnach nicht zu groß.
"Unsere Autos sind nicht genau gleich, aber sie haben Ähnlichkeiten. Und ich bin seit 2019 mit Ferrari aufgewachsen, daher denke ich, dass ich mit allen Verfahren vertraut bin", erklärte Schumacher im Interview mit "RacingNews365" und stellte klar: "Ich würde gerne zeigen, was in mir steckt."
Zu Beginn der Saison war der 23-Jährige noch mit einer Menge Kritik konfrontiert worden - auch aus den eigenen Reihen. "Das ist Leistungssport und was muss man da machen? Leisten", hatte Haas-Boss Günther Steiner im Juni in Richtung von Schumacher gesagt.
Der Deutsche ordnete die Aussagen seines Teamchefs nun ein: "Jeder hat seine eigene Persönlichkeit und Günther hat auch seinen eigenen, einzigartigen Stil. Da gibt es kaum einen Filter zwischen dem, was er denkt und sagt."
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Mick Schumacher verfügt noch über kein Cockpit für die Saison 2023

Fotocredit: Getty Images

Schumacher wächst am Druck

Nur drei Rennen nach seinem üblen Crash in Monaco schlug Schumacher mit seinen ersten Punkten in der Formel 1 zurück. Eine Reaktion auf die Kritik? "Vielleicht bringt mich dieser Druck dazu, bessere Leistungen zu erbringen", mutmaßte der Sohn des Rekordweltmeisters Michael Schumacher. Für den Haas-Piloten ein starkes Signal für die Zukunft.
Neben Antonio Giovinazzi setzt Ferrari ihn in dieser Saison in elf Rennen als Reservefahrer ein. Ein Stamm-Cockpit bei der Scuderia liegt für Schumacher trotz seiner ansteigenden Formkurve dagegen noch in weiter Ferne.
Sowohl Carlos Sainz als auch Charles Leclerc sind über das laufende Jahr hinaus an das Team aus Maranello gebunden.
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Schumacher tauscht F1-Boliden in Melbourne gegen Surfbrett

Quelle: Perform

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