Mick Schumacher hofft auf Comeback-Chance - Hans-Joachim Stuck kritisiert Haas-Teamchef Günther Steiner

Die Formel 1 befindet sich seit dem Grand Prix von Belgien in der Sommerpause und hat damit auch die sogenannte Silly Season eingeläutet. Dabei kämpft mit Mick Schumacher ein prominenter Name um ein Cockpit für das nächste Jahr. Geht es nach dem ehemaligen Formel-1-Piloten Hans-Joachim Stuck, hätte sich Schumacher eine zweite Chance verdient - und stellt dafür Bedingungen.

Mick Schumacher

Fotocredit: Getty Images

Zwölf Rennen ist die Formel-1-Saison 2023 alt - Halbzeit in der Königsklasse des Motorsports. Teams und Fahrern haben nun vier Wochen Pause von den Strapazen des Motorsports und Zeit, sich neu zu finden.
Während sich beispielsweise Sergio Pérez (Red Bull) und Carlos Sainz (Ferrari) nach turbulenten und enttäuschenden letzten Wochen ablenken werden, geht es für Fahrer wie Logan Sargeant (Williams) darum, eine Wende in einem bis dato enttäuschenden Jahr herbeizuführen. Sollte dies dem US-Amerikaner misslingen, stünde sein Abenteuer in der Formel 1 wohl bereits nach einem Jahr vor dem Aus und ein anderer Pilot würde an seine Stelle treten.
Mick Schumacher zählt zu den möglichen Kandidaten auf ein etwaiges Cockpit für die Formel-1-Saison 2024 und hätte sich eine Rückkehr nach seinem Aus im vergangenen Dezember laut dem ehemaligen Formel-1-Pilot Hans-Joachim Stuck redlich verdient.
"Für mich gehört er in die Formel 1, gar keine Frage", unterstrich Stuck im exklusiven Interview mit Eurosport.

Stuck: Schumacher braucht "anständigen Teamchef"

Sollte Schumacher tatsächlich der Sprung zurück in die Formel 1 gelingen, würde sich Stuck andere Rahmenbedingungen für den 24-Jährigen wünschen.
"Er soll seine Fähigkeiten noch einmal unter Beweis stellen dürfen und zwar in einem Auto, das er verdient, und mit einem anständigen Teamchef", führte Stuck weiter aus und schickte kurz darauf eine Spitze in Richtung Haas-Team, das Schumacher nach zwei Jahren wieder entlassen hatte. "Nicht wie Günther Steiner, der nicht weiß, wie man Leute führt und weiterbringt. Unter diesen Umständen hätte Mick wohl eine gute Chance."
Die Beziehung zwischen Steiner und Schumacher galt als angespannt, öffentliche Kritik des italienischen Teamchefs an seinem deutschen Schützling war keine Seltenheit. Für seinen harten Umgang mit Schumacher stand Steiner regelmäßig in der Kritik.
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Mick Schumacher

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Schumachers Weg zurück wird steinig

Doch auch Stuck weiß, dass der Weg zurück ins Cockpit steinig und schwer ist - vor allem hinsichtlich Schumachers Rolle als Testfahrer bei Mercedes. Zwar würde er dadurch wertvolle Einblicke erhalten, auf der Strecke geraten seine Qualitäten und Fähigkeiten aufgrund seiner Abwesenheit aber immer mehr in Vergessenheit.
"Mit Sicherheit wird er zurzeit viel lernen, sowohl mit Tests als auch Simulatorarbeit. Aber wie er an ein Cockpit kommt, muss sich noch herausstellen", so Stuck.
"Wenn du dich nicht im Rennen zeigen und beweisen kannst, gerätst du leider schnell aus dem Fokus der Öffentlichkeit. Daher würde ihm ein zweites Testjahr sicher nicht guttun."
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Quelle: Perform

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