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Motorsport: Formel-Serie für Frauen geht 2019 an den Start
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Publiziert 10/10/2018 um 10:59 GMT+2 Uhr
Die Formel-Serie für Frauen kommt: Der frühere Formel-1-Pilot David Coulthard und Red-Bull-Stardesigner Adrian Newey planen mit der Gründung einer eigenen Rennserie für weibliche Pilotinnen einen Umbruch im Motorsport. Ab kommendem Frühjahr sind in der neu gegründeten "W Series" eine nicht näher genannte Anzahl von Rennen auf den "besten und berühmtesten Strecken Europas" geplant.
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Ein Cockpit in der Formel 1 - das ist für Frauen schon seit langem illusorisch. Seit 42 Jahren hat keine Pilotin mehr ein Rennen in der Königsklasse bestritten, über Tests und Trainingseinsätze kam zuletzt niemand hinaus. Das, finden der frühere Formel-1-Pilot David Coulthard und Red-Bull-Stardesigner Adrian Newey, muss sich ändern. Nicht kurzfristig, aber auf Sicht.
Mit einer eigenen Formel-Rennserie für Frauen soll der Umbruch im Motorsport eingeleitet werden. Für das kommende Frühjahr wurde am Mittwoch mit Coulthard und Newey als namhafte Zugpferde die Gründung der "W Series" bekannt gegeben. Langfristig, so die Hoffnung, sollen die Fahrerinnen dort Erfahrungen sammeln und sich für höhere Aufgaben empfehlen.
Rennfahrer - nicht zwingend Männer
"Du musst kein Mann sein, um ein erfolgreicher Rennfahrer zu sein", sagte der frühere Schumacher-Rivale Coulthard:
Derzeit sei es jedoch so, dass Frauen auf ihrer Lernkurve auf dem GP3-Level eine Gläserne Decke erreichten. "Oft als Folge der fehlenden Förderung und nicht des fehlenden Talents", sagte Coulthard:
Gefahren wird künftig bei einer nicht näher genannten Anzahl von Rennen auf den "besten und berühmtesten Strecken Europas". In den Folgejahren sollen die Rennen auch in Amerika, Asien und Australien stattfinden. 18 bis 20 Starterinnen, die ein spezielles Auswahlverfahren durchlaufen haben, sollen die Chance auf ein Cockpit bekommen. Gefahren wird in Formel-3-Einheitsautos. Als Preisgeld sind zunächst 1,5 Millionen Dollar festgesetzt.
Coulthard, zuletzt eher Verfechter einer eigenen Königsklasse für Frauen, glaubt, dass Frauen in der Formel 1 erfolgreich sein können. "Können sie so gut sein wie Lewis Hamilton? Ich weiß es nicht. Aber es gibt eine Menge männlicher Piloten in der Formel 1, die nicht so gut sind wie er. Wenn wir keine Plattform schaffen, die den Zugang beschleunigt, wird sich nichts ändern."
W-Series als Karriere-Sprungbrett
Gefahren wird künftig bei einer nicht näher genannten Anzahl von Rennen auf den "besten und berühmtesten Strecken Europas". In den Folgejahren sollen die Rennen auch in Amerika, Asien und Australien stattfinden. 18 bis 20 Starterinnen, die ein spezielles Auswahlverfahren durchlaufen haben, sollen die Chance auf ein Cockpit bekommen. Gefahren wird in Formel-3-Einheitsautos. Als Preisgeld sind zunächst 1,5 Millionen Dollar festgesetzt.
Coulthard, zuletzt eher Verfechter einer eigenen Königsklasse für Frauen, glaubt, dass Frauen in der Formel 1 erfolgreich sein können. "Können sie so gut sein wie Lewis Hamilton? Ich weiß es nicht. Aber es gibt eine Menge männlicher Piloten in der Formel 1, die nicht so gut sind wie er. Wenn wir keine Plattform schaffen, die den Zugang beschleunigt, wird sich nichts ändern."
Keine Frau mehr im GP
1976 bestritt die Italienerin Lella Lombardi als bislang letzte Fahrerin einen Grand Prix. In den Folgejahren scheiterten diverse Versuche von Frauen, sich für Rennen zu qualifizieren. Seit dem Ausstieg von Susie Wolff, Ehefrau von Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff, als Testfahrerin von Williams zum Ende der Saison 2015 gehört keine Frau mehr zum erweiterten Fahrerfeld der Formel 1. Wolff war 2014 und 2015 in insgesamt drei freien Trainings zum Einsatz gekommen.
Dass Frauen im Motorsport konkurrenzfähig sind, hatte Ende September Motorrad-Pilotin Ana Carrasco bewiesen. Die 21-jährige Spanierin hatte als Frau in einer Straßen-Weltmeisterschaft (Supersport 300) den Titel geholt. "Oft meinen die Leute mit dem Spruch 'Fahre wie ein Mädchen' (Ride like a girl) etwas Schlechtes", sagte Carrasco:
Irgendwann vielleicht auch in der Formel 1.
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