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Red Bull "verfolgt" Mick Schumacher - Motorsport-Berater Helmut Marko analysiert den Aufwärtstrend
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Publiziert 18/07/2022 um 18:07 GMT+2 Uhr
Mick Schumacher findet sich in der Formel 1 immer besser zurecht, zuletzt landete der 23-jährige Haas-Pilot gleich zweimal in den Punkten. Nach den Rückschlägen zum Saisonbeginn hat sich Schumacher gefangen und lässt sein Talent aufblitzen. Eine Entwicklung, die nicht unbeobachtet blieb. Red-Bull-Berater Helmut Marko offenbarte nun, dass man das aufstrebende Talent bereits unter die Lupe nehme.
Mick Schumacher befindet sich im Aufwind
Fotocredit: Getty Images
"Wir verfolgen ja junge Fahrer generell", stellte Marko klar, um etwaige Wechselgerüchte direkt im Keim zu ersticken. Nichtsdestotrotz ist der ehemalige Rennfahrer eine beliebte Anlaufstelle für talentierte Piloten. Immerhin ging knapp ein Drittel der diesjährigen Formel-1-Fahrer durch die Schulung des Österreichers.
Bei Schumacher habe Marko mittlerweile ein Muster erkennen können. Der Leistungsschub, den der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher zurzeit erfährt, kommt demzufolge nicht überraschend. Bereits in den unterklassigen Meisterschaften hatte Schumacher nämlich Anlaufschwierigkeiten.
"Es zieht sich durch seine Karriere, es war ähnlich in der Formel 3", erläuterte Marko im Gespräch mit "RTL". Nach einem schwachen Start in seine Premierensaison (2017) und einem dürftigen 12. Platz im Gesamtklassement zum Jahresende, zündete Schumacher im folgenden Jahr den Turbo.
"Mit einem Rennen aufs andere ist er plötzlich zum Siegfahrer geworden", beschrieb Marko. 2018 sicherte sich Schumacher schließlich die Meisterschaft und schaffte damit den Sprung in die Formel 2.
Startprobleme ziehen sich durch - Schumacher kämpft sich nach oben
Dort musste der 23-Jährige erneut von vorne anfangen. "Ähnliches passierte in der Formel 2 und es ist scheinbar Teil seiner Aufbauarbeit", weiß Marko. In seinem Debütjahr reichte es erneut nur zum zwölften Rang, ein Jahr später krönter sich Schumacher wieder mit dem Gewinn der Meisterschaft.
In der Formel 1 scheint der Haas-Pilot nun wieder am Anfang seines eigenen Zyklus zu stehen. 2021 bildete Schumacher gemeinsam mit seinem ehemaligen Teamkollegen Nikita Mazepin das Schlusslicht des Klassements.
In der diesjährigen Saison sitzt das deutsche Talent jedoch in einem konkurrenzfähigen Auto und erzielte seine ersten WM-Punkte. Der Knoten ist geplatzt - zuvor musste Schumacher aber teils heftige Kritik erfahren.
Während sein Teamkollege Kevin Magnussen das Potenzial des Autos auszuschöpfen schien, leistete sich Schumacher Fehler um Fehler. In Silverstone (P8) und Spielberg (P6) ließ er seine Kritiker letztlich verstummen, stellte sein Punktekonto auf 12 Zähler. Ein Umstand, der Marko nicht überrascht: "Die Ansätze sind da - scheinbar braucht er richtig Druck und Kritik, dann geht's."
Für Schumacher und Co. geht es am kommenden Wochenende in Frankreich weiter. Am Circuit Paul Ricard will der Haas-Pilot nach weiteren Punkten greifen (am 24. Juli ab 15:00 Uhr im Eurosport-Liveticker).
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