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Grosjean sicher: Vettels Ferrari-Aus war nicht die letzte Überraschung

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Sebastian Vettel, Lewis Hamilton, Romain Grosjean

Fotocredit: Getty Images

VonMotorsport-Total.com
21/05/2020 Am 08:13 | Update 21/05/2020 Am 08:15

Zwar hat sich in der Formel-1-Saison 2020 bisher kein Rad gedreht, dafür rotierte das Fahrerkarussell für 2021 umso stärker. Auf die Trennung von Ferrari und Sebastian Vettel folgte Carlos Sainz als sein Nachfolger, Daniel Ricciardo beerbte indes Sainz bei Renault. Was die "Silly Season" in der Formel 1 angeht, glaubt Haas-Pilot Romain Grosjean, dass es noch mehr Überraschungen geben wird.

Zwar hat sich in der Formel-1-Saison 2020 bisher kein Rad gedreht, dafür rotierte das Fahrerkarussell für 2021 umso stärker. Auf die Trennung von Ferrari und Sebastian Vettel folgte die Ankündigung, dass Carlos Sainz sein Nachfolger wird. Den freien Platz bei McLaren übernimmt Daniel Ricciardo, der Renault verlässt.

Das Starterfeld für die kommende Saison ist damit aber keineswegs finalisiert, weshalb Romain Grosjean mit weiteren Überraschungen auf dem Fahrermarkt rechnet. Im Gespräch mit "Sky Sports F1" gibt der Haas-Pilot zu: "Ich war von einigen Entscheidungen in gewisser Weise überrascht. Ich hätte wahrscheinlich nicht dasselbe getan."

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Eine der großen Überraschungen sei für ihn Vettel gewesen. "Ich war ziemlich überzeugt, dass er mit Ferrari weitermachen würde", sagt Grosjean. "Dann entwickelten sich die Dinge auf eine interessante Art und Weise." Und das könnten sie auch weiterhin. Denn gerade um den freien Platz bei Renault ranken sich einige Gerüchte.

Alonso zu Renault? Für Grosjean vorstellbar

"Man hört von Fernando Alonso. Warum nicht? Ich glaube, es sind noch viele Dinge im Gange. Ich denke, die Saga ist noch nicht ganz vorbei", so der Haas-Pilot. Der Name Alonso fiel im Zusammenhang mit Renault zuletzt immer häufiger. Französischen Medien zufolge soll er sogar schon einen Vorvertrag unterschrieben haben.

Auf die Frage, was er denn anders gemacht hätte, gibt sich Grosjean zugeknöpft. "Ich hätte das Puzzle ein bisschen anders gespielt", sagt er kryptisch und fügt an: "Ich will mich nicht in Schwierigkeiten bringen! Wir haben alle unsere Meinung und unsere Erwartungen." Viel mehr will der Franzose nicht verraten.

Sebastian Vettel (damals noch bei Red Bull) und Romain Grosjean

Fotocredit: Getty Images

Nur das noch: "Es war interessant. Es gab offensichtlich ein paar Gespräche hinter den Kulissen und es sind ein paar Dinge passiert, und einige Leute haben wirklich gute Arbeit geleistet." Etwas offener ist er in seiner Meinung über eine mögliche Rückkehr von Alonso, der sich 2019 eine Auszeit von der Königsklasse nahm.

F1-Comeback von Alonso wäre positiv, aber...

"Er ist offensichtlich ein großartiger Fahrer. Er hat immer versucht, sehr hart zu arbeiten", lobt Grosjean den Spanier, mit dem in der Saison 2009 die letzten sieben Rennen im selben Team, nämlich Renault, fuhr. Die ruhmreichen Jahre, in denen Alonso mit dem Hersteller die WM (2005/06) gewann, waren da jedoch vorbei.

"Er hatte bereits ein Comeback bei Renault, und offensichtlich war es 2009 nicht das beste Auto - das kann ich bezeugen", erinnert sich Grosjean. Trotzdem glaubt er, dass ein dritter Versuch "sicher positiv" wäre, "aber damit fällt auch ein Platz weg, und es gibt nicht so viele Plätze" auf dem Formel-1-Fahrermarkt für 2021.

Hinzu kommt, dass die wirtschaftliche Situation für alle Teams momentan sehr angespannt ist. Das merkt auch Grosjean an: "Es ist interessant, auch mit der finanziellen Situation aller. Die Teams und alle Unternehmen auf der ganzen Welt sind im Moment nicht in der besten Situation. Deshalb lasst uns abwarten, was sich ergibt."

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