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Schumacher testet Ferrari seines Vaters: Auch Vettel gerührt
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Publiziert 15/09/2020 um 12:36 GMT+2 Uhr
Dass Mick Schumacher in Mugello im Ferrari F2004 von Vater Michael fahren durfte, war nicht nur für den F2-Spitzenreiter besonders. Auch Sebastian Vettel fühlte sich in die Vergangenheit zurückversetzt. "Es war wirklich etwas Besonderes, Mick in dem Auto seines Vaters zu sehen", sagt der viermalige Weltmeister. "Es ist immer schön, es zu sehen und zu hören und es im Boden zu spüren."
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Der Spitzenreiter der Formel 2 trug dabei sogar einen Helm in den Farben, den auch Michael Schumacher damals trug - die Illusion war damit fast perfekt. Schon einmal durfte Mick den F2004 bewegen: 2019 beim Heimspiel in Hockenheim. Diesmal wurden es jedoch ein paar Runden mehr als die drei von damals.
"Es war auf jeden Fall unglaublich, dieses Auto zu fahren, so eine Emotion dabei, wenn man das Gas runtergibt und auf die Strecke hinausfahren darf", strahlt Mick Schumacher nach seiner Ausfahrt. "Die Runden, die wir gedreht haben, zum Glück ein paar mehr als in Hockenheim. Ich wollte mal schauen, wo das Limit ist, und ich habe es gefunden."
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Gerne wäre Schumacher auch noch ein paar mehr Runden in Mugello gedreht. "Alles in allem echt spaßig. Vielen Dank an Ferrari und an die Besitzer des Autos", strahlt er.
F2004 könnte noch mithalten
Mutmaßlich würden die Fahrer den F2004 dem SF1000 aus der aktuellen Saison vorziehen. Spötter würden sagen, dass das Auto von vor 16 Jahren immer noch schneller sei als der aktuelle Bolide - und in gewisser Weise stimmt das auch. Zwar gibt es keinen Vergleich in Mugello, doch die Qualifying-Zeit in Monza war mit 1:20.0 (Rubens Barrichello) zwei Zehntelsekunden schneller als die beste Runde 2020.
Somit könnte der F2004 durchaus mithalten - auch weil er dank der Tankstopps im Rennen deutlich leichter fahren könnte. "Aber man darf damit sicherlich nicht am Rennen teilnehmen", lacht Vettel.
"Heutzutage haben die Fahrzeuge mehr Downforce. Der Nachteil ist, dass die Autos aufgrund der Power-Unit deutlich schwerer sind", sagt er. Dafür seien die Autos heute deutlich sicherer. "Es gibt einige Dinge, die man gerne zurückhaben möchte, andere nicht. Ich bin aber ziemlich glücklich, die Autos von heute zu fahren."
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