Der 57-Jährige öffnete dem viermaligen Weltmeister die Tür für eine weitere Zusammenarbeit. "Wenn er Interesse hat, Teil unseres Systems zu werden, und die Ansätze zueinander passen, würde ich ihn natürlich hier begrüßen", erklärte Domenicali, der von 2007 bis 2014 als Teamchef bei Ferrari arbeitete.
Vettel hatte in der vergangenen Woche in einem Video auf seinem neu gegründeten Instagram-Kanal verkündet, seine aktive F1-Laufbahn nach dieser Saison zu beenden und seine Beweggründe geschildert. Der Heppenheimer erklärte, in Zukunft mehr Zeit mit seiner Frau und seinen drei Kindern verbringen zu wollen.
"Rennfahrer zu sein war nie meine gesamte Identität", betonte Vettel und kritisierte die Entwicklung des Sports: "Formel-1-Fahrer zu sein, bringt Dinge mit sich, die mir nicht mehr gefallen. Vielleicht werden diese irgendwann gelöst. Aber der Wille, diese Veränderung umzusetzen, muss viel stärker werden und schon heute zum Handeln führen."
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Umso mehr wolle der 53-fache Grand-Prix-Sieger seinen Einsatz für Klimaschutz, Gleichberechtigung und gesellschaftliche Themen weiter forcieren.

Waren über viele Jahre Konkurrenten in der Formel 1: Sebastian Vettel und Stefano Domenicali

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Domenicali sicher: "Vettel wird immer mit der F1 verbunden sein"

"Ich glaube an einen Wandel und den Fortschritt", sagte er und führte aus: "Ich will meine Kinder aufwachsen sehen, ihnen meine Werte vermitteln."
Eine andere Aufgabe in der Königsklasse des Motorsports schloss Vettel für die Zeit nach seiner aktiven Fahrerkarriere hingegen stets aus.
Dennoch hatte er auch nie einen Hehl aus seiner Liebe zur Formel 1 gemacht. Entsprechend wollte Domenicali sowohl sich als auch Vettel weiter eine Tür für eine Rückkehr offenhalten: "Sebastian wird immer mit der Formel 1 verbunden sein."
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