Sergio Pérez: Red-Bull-Pilot droht mit Formel-1-Rücktritt - Anzahl der Rennen für Mexikaner ein "No-Go"
Red-Bull-Pilot Sergio Pérez hat offen über einen Rücktritt aus der Formel 1 nachgedacht. Im Gespräch mit dem Magazin "The Athletic" nannte der Mexikaner als Grund für seine Überlegungen die vielen Rennen, die es den Fahrern kaum ermöglichen würden, Zeit mit ihren Familien zu verbringen. Pérez droht: "Wenn der Kalender noch weiter wächst, werde ich da devinitiv nicht mehr mitmachen."
Sergio Perez vor Charles Leclerc
Fotocredit: Eurosport
"Wir haben so viele Rennen, wir haben vor jedem Rennen Simulator-Tests und wir haben Partnerevents. Wir haben im Grunde überhaupt keine Zeit mehr für uns und die Familie", hatte der 32-Jährige zuvor sein Leid geklagt.
23 Rennen und damit so viele wie nie zuvor stehen in der aktuellen Saison im Rennkalender der Motorsport-Königsklasse. Auch der aufgrund des Krieges in der Ukraine gestrichene Grand Prix in Sotschi soll Ende September andernorts ausgetragen werden. Im kommenden Jahr sind mit Las Vegas und Katar zudem bereits zwei weitere Rennen angekündigt.
Es gebe "natürlich eine große Nachfrage", erklärte Pérez seine Sicht auf den sich immer weiter füllenden Kalender, "aber auf der anderen Seite sind mehr Rennen ein No-Go, zumindest für mich", so der Mexikaner.
Pérez fährt seit 2011 in der Formel 1. Nach Stationen bei Sauber, McLaren, Force India und später Racing Point sitzt er seit der Saison 2021 im Red Bull. Im vergangenen Jahr verhalf er seinem Teamkollegen Max Verstappen zum WM-Titel.
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Quelle: Perform
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