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Susie Wolff findet: Lewis Hamilton erhält nicht genug Anerkennung für sein Wirken in der Formel 1
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Publiziert 01/11/2025 um 23:53 GMT+1 Uhr
F1-Academy-Geschäftsführerin Susie Wolff ist der Ansicht, dass Lewis Hamilton nicht immer die Anerkennung bekommt, die er für seinen positiven Einfluss auf die Formel 1 verdient. In einem Gespräch im Podcast "High Performance" erklärte Wolff, Hamilton habe über viele Jahre hinweg gezeigt, dass er seine Stimme für gute Zwecke einsetze und über den Tellerrand des Sports hinausblicke.
F1-Academy-Chefin Susie Wolff und Lewis Hamilton (Ferrari) 2025 in Singapur
Fotocredit: Getty Images
"Ich denke, Lewis ist jemand, der seine Stimme immer für das Gute nutzt und verstanden hat, wie sein Einfluss sich positiv auswirken kann", sagte Wolff. "Es ist leicht, den ausgetretenen Pfad zu gehen, den andere wählen, aber er hat seinen eigenen Weg eingeschlagen und einen großen Einfluss auf den Sport gehabt."
Wolff verwies in diesem Zusammenhang auch auf Hamiltons öffentliche Unterstützung, nachdem der Automobil-Weltverband FIA im vergangenen Jahr eine Untersuchung zu möglichen Interessenkonflikten eingeleitet hatte.
Damals stand der Vorwurf im Raum, ihre Ehe mit Mercedes-Teamchef Toto Wolff könne zu einem Interessenkonflikt führen.
Die Untersuchung wurde zwar zwei Tage später eingestellt, doch Wolff betonte, der Schaden für ihren Ruf sei bereits entstanden. Sie hat inzwischen rechtliche Schritte gegen die FIA eingeleitet.
Wolff: "Hamilton hat den Weg ins Fahrerlager zu einer Art Laufsteg gemacht"
"Es hat mich nicht überrascht, dass er sich geäußert hat", sagte Wolff. "Er ist immer jemand, der den Mut hat, etwas anzusprechen, wenn es nötig ist - oder wenn etwas gesagt werden sollte, das bislang ungesagt geblieben ist."
Hamilton, so Wolff, trage nicht nur auf sportlicher, sondern auch auf kultureller Ebene maßgeblich zum Erfolg der Formel 1 bei.
"Ich glaube, er bekommt manchmal nicht genug Anerkennung dafür", erklärte sie. "Er hat den Weg ins Fahrerlager zu einer Art Laufsteg gemacht und dazu beigetragen, dass die Formel 1 auch außerhalb des Motorsports kulturell relevant geworden ist. Er hat eine starke Stimme und nutzt sie für positive Veränderungen. Andere könnten sich davon inspirieren lassen."
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