Formel-1-Test: Mick Schumacher mit Problemen zum Auftakt in Bahrain - Fehlstart für Mercedes

Der amtierende Konstrukteursweltmeister Mercedes hat einen Fehlstart in die neue Formel-1-Saison hingelegt. Anstatt bei den Testfahrten in Bahrain eine erste Duftmarke zu setzen, mussten am neuen Silberpfeil unmittelbar nach Trainingsbeginn Reparaturarbeiten durchgeführt werden. Wie das Team mitteilte, gab es Schaltprobleme beim neuen W12, weshalb das Getriebe ausgewechselt werden musste.

Mick Schumacher - Haas

Fotocredit: Getty Images

Lewis Hamiltons Teamkollege Valtteri Bottas konnte so in den ersten drei Stunden des ersten Testtages in Bahrain keine Rundenzeit verzeichnen. Letztlich konnte der Finne aufgrund technischer Probleme gerade einmal sechs Umläufe absolvieren.
Schnellster Mann des Tages war Red-Bull-Pilot Max Verstappen, der Niederländer war mit 139 Runden auch erfolgreichster Kilometersammler. Weltmeister Hamitlon ordnete sich nur auf Platz zehn. Insgesamt drehte Mercedes am Freitag lediglich 48 Runden und bildete hier mit Abstand das Schlusslicht des Tages.
"Wenn wir noch mehr Probleme haben, wird es an nur drei Tagen schwer", sagte Motorsportchef Toto Wolff schon in der Mittagspause mit Blick auf die in diesem Jahr sehr begrenzte Testzeit.
Obwohl es sich bei den Fahrten in Bahrain lediglich um ein erstes Abtasten handelt, stellt die Zwangspause durchaus ein Problem dar.
Aus Kostengründen wurden die Testfahrten von sechs auf drei Tage verkürzt. Jedem Fahrer stehen damit im Idealfall nur zwölf Stunden zur Verfügung, um sich vor dem ersten Saisonrennen am 28. März an gleicher Ort und Stelle an seinen neuen Rennwagen zu gewöhnen.

Schumacher Opfer von technischen Problemen

Der amtierende Konstrukteursweltmeister war aber nicht das einzige Team, das zum Auftakt mit technischen Problemen zu kämpfen hatte.
Auch Debütant Mick Schumacher vom US-Rennstall Haas musste unfreiwillig einen Stopp in der Box einlegen. Wie das Team mitteilte, gab es am Boliden des 21-Jährigen Hydraulikprobleme, weshalb das Getriebe ebenfalls ausgewechselt werden musste.
Schumacher kam deswegen nur auf 15 Runden, ehe er seinen Boliden nach der Mittagspause an seinen Teamkollegen Nikita Masepin übergab. Der Russe war am Nachmittag auf seiner besten Runde deutlich schneller als der Deutsche (1,3 Sekunden), die Zeiten am Freitag waren allerdings noch nicht aussagekräftig - auch aufgrund eines Sandsturms, der ausdauernd über die Strecke fegte.

Vettel: Aston Martin deutet Potential an

Zunächst ohne Probleme konnte Sebastian Vettel bei mehr als 30 Grad und starkem Wind seine Runden drehen - in komplett neuem Look: Nach sechs Jahren in Ferrari-Rot ist der viermalige Weltmeister nach seinem Wechsel zu Aston Martin nun in British Racing Green unterwegs.
Der viermalige Weltmeister legte immerhin 51 Runden zurück (+1,539 Sekunden), ehe auch sein Rennwagen in der Boxengasse stehen blieb. Sein Teamkollege Lance Stroll (Kanada/46 Runden) deutete am Nachmittag als Gesamtvierter an, dass der Aston Martin sich bereits recht schnell bewegen lässt.
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(mit SID)
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