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Formel-1-Testfahrten in Bahrain: Mercedes vorne - Ferrari sorgt für Aufsehen
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Publiziert 19/02/2026 um 20:58 GMT+1 Uhr
Auch am vorletzten Tag der Formel-1-Wintertestfahrten in Bahrain scheint sich wieder das folgende Bild abzuzeichnen: Mercedes-AMG Petronas fährt die schnellste Zeit, die vier Topteams liegen vor allen anderen - und Aston Martin F1 hat weiterhin große Probleme. All diese Punkte galten auch für den Donnerstag auf dem Bahrain International Circuit in Sachir.
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Quelle: SID
Mit 1:32.803 Minuten stellte wieder einmal ein Mercedes-Pilot die neue Wochenbestzeit auf.
Andrea Kimi Antonelli setzte sich in seinem W17 an die Spitze, und das wie am Vortag nur knapp vor McLaren: Oscar Piastri fehlten im MCL40 nur 0,058 Sekunden auf den Silberpfeil-Piloten.
Dritter wurde Ex-Weltmeister Max Verstappen, der die meisten Runden aller Fahrer drehte, als einziger aber auch den Mittwoch komplett ausgelassen hatte.
Alle drei waren ihre Zeit am Nachmittag gefahren. Die schnellste Zeit am Vormittag ging auf das Konto von Lando Norris (McLaren), der am Nachmittag auf Rang vier zurückgereicht wurde.
Ferrari sorgt für Aufsehen
Für Schlagzeilen sorgte derweil das Ferrari-Team. Vor allem der Heckflügel zog große Aufmerksamkeit auf sich, weil dieser auf den Geraden um 180 Grad gedreht wurde und auf dem Kopf stand.
Bei der Scuderia durfte Lewis Hamilton den ganzen Tag bestreiten, wobei ganzer Tag etwas übertrieben ist: Am Vormittag kam der Brite aufgrund von Problemen mit dem Auto gerade einmal auf fünf Runden.
Immerhin konnte Ferrari am Nachmittag ein wenig Zeit aufholen und mehr als 70 Runden drehen. In der Tageswertung wurde Hamilton schließlich auf Rang fünf klassifiziert.
Best of the Rest wurde am Donnerstag Franco Colapinto im Alpine (+1,015). Der Argentinier verdrängte Audi-Pilot Nico Hülkenberg (7./+1,184) wenige Minuten vor dem Ende noch vom Platz an der Sonne, hatte dabei aber auch die weichsten C5-Reifen aufgeschnallt - bei Hülkenberg war es der C4.
Früher Feierabend für Alonso
Es liest sich wie eine Wiederholung der vergangenen Testtage, aber: Aston Martin war auch am Donnerstag das große Sorgenkind unter den Formel-1-Teams. Zwar waren 68 Runden schon einmal mehr als an so manchem anderen Tag, trotzdem ging der Tag für Fernando Alonso unerfreulich früh zu Ende.
Denn schon nach einer Stunde am Nachmittag stand der AMR26 plötzlich in Kurve 4. Alonso stieg aus seinem Wagen und stapfte davon. In der Garage angekommen, dauerte es nicht lange, bis der Spanier schon umgezogen war. Damit war klar: Für Aston Martin ist der Testtag beendet. Mutmaßlich soll erneut ein Problem beim Antrieb dahinterstecken.
Damit gehen die Wintertests für Alonso enttäuschend zu Ende, denn weil er bereits am Mittwoch einen halben Testtag hatte, ist der Freitag für Lance Stroll reserviert. Schon in den ersten beiden Testwochen hatte der zweimalige Weltmeister jeweils die zweitwenigsten Runden aller Fahrer gedreht.
Auch der Blick auf die Zeitentabelle dürfte sein Gemüt nicht erheitern: Mit 4,669 Sekunden Rückstand war der Abstand erneut enorm und Aston Martin sogar zwei Sekunden hinter Cadillac.
Morgen ist für alle Teams noch einmal die letzte Gelegenheit, vor dem Saisonstart in Melbourne auf die Strecke zu gehen.
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Quelle: SID
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