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Vater von Sergio Pérez schießt scharf gegen Ralf Schumacher: Angriff unterhalb der Gürtellinie
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Publiziert 18/11/2024 um 21:38 GMT+1 Uhr
Sergio Pérez' Vater hat nach der Kritik an seinem Sohn gegen Ralf Schumacher geschossen und sich dabei gehörig im Ton vergriffen: Er tätigte Aussagen an der Grenze zur Homophobie. Schon am Rande des Großen Preises von Mexiko hatte Antonio Pérez Garibay, der Vater von Red-Bull-Pilot Sergio Pérez, mit teilweise wirren Aussagen für Aufsehen gesorgt.
Antonio Pérez Garibay ist der Vater von Formel-1-Pilot Sergio Pérez
Fotocredit: Getty Images
Schon bald werde sein Sohn Weltmeister, solle das Auto doch endlich mal passen - und nach der Formel-1-Karriere dann der nächste Präsident von Mexiko, fabulierte Pérez senior vor sich hin ...
Doch während ein Großteil der Formel-1-Gemeinde die forschen Ansagen des stolzen Rennfahrervaters noch mit einem amüsierten Schmunzeln zur Kenntnis nahm, so schoss Pérez senior ein paar Wochen später nun eindeutig übers Ziel hinaus.
Erst vor wenigen Tagen hatte sich sein Sohn selbst kritisch über die mediale Berichterstattung zu seiner Person, vor allem in der europäischen Presse, geäußert. Auch sein Vater wollte das offenbar nicht auf sich sitzen lassen, und machte dabei nicht nur klar, wer damit konkret gemeint war - sondern vergriff sich auch noch gehörig im Ton:
"Es gab so viele Medien, die gesagt haben, dass er in Mexiko schon nicht mehr fährt, oder, dass er in Mexiko Lebewohl sagt. Also sollten sie sich wenigstens entschuldigen", erklärte Pérez senior in einem Interview mit dem spanischsprachigen Podcast von "ESPN".
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Ralf Schumacher
Fotocredit: Getty Images
"Weiß nicht, ob er in Checo verliebt war"
Dann polterte er los: "Es gibt da einen Fahrer, der in der Formel 1 war, und der nun Journalist ist, der erst behauptet hat, dass Checo schon bei Red Bull raus ist, und in den folgenden Wochen hat er sich dann geoutet."
Gemeint ist "Sky"-Experte Ralf Schumacher, der im Juli seine Homosexualität öffentlich machte. Pérez senior machte sich darüber lustig.
"Ich weiß nicht, ob er in Checo verliebt war", sagte der Lokalpolitiker aus Guadalajara, ehe er weitere Aussagen anfügte, die man als homophob verstehen könnte: "Verstehst du? Es gibt viele seltsame Sachen, und man weiß nicht, ob er ein Journalist ist, ob er eine Frau ist, oder ein Mann. Aber sein Wort steht im Zweifel. Nicht wegen Checo Pérez, sondern wegen dem, was seine [Ex-]Frau über ihn gesagt hat."
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Sergio Perez hat eine schwere Saison in der Formel 1
Fotocredit: Getty Images
Papa Pérez knöpft sich auch Stroll-Familie vor
Doch damit nicht genug - erstmal in Angriffslaune, schoss Pérez senior nicht nur gegen Schumacher, sondern nahm sich in Bezug auf die Diskussion, ob sein Sohn den Platz in der Formel 1 noch verdient, auch gleich Aston-Martin-Besitzer Lawrence Stroll vor:
"Ich bin nicht Mr. Stroll, ich habe nicht das Geld, um meinem Sohn ein Formel-1-Team zu kaufen, wir haben nicht das Kapital, um hier zu sein. Checo ist wegen sich selbst hier, er ist wegen sich bis hierhin gekommen, er ist wegen sich immer noch hier, und in der Position, in der er ist", erklärte Pérez senior.
Dabei wird Pérez seit vielen Jahren finanzkräftig von Carlos Slim unterstützt, seines Zeichens einer der reichsten Menschen der Welt: "Jeder weiß, dass man Sponsoren braucht, und die Unterstützung des Landes", so Pérez senior: "Im Moment ist Checo Pérez die bekannteste Person in diesem Land. Auf der Welt und in Lateinamerika hat er eine große Revolution geschafft. All die anderen müssen ihren Platz verdienen."
Sergio Pérez selbst hat sich noch nicht zu den Aussagen seines Vaters geäußert. Im Zuge der jüngsten Verbalattacke bleibt jedoch abzuwarten, wie lange der Mexikaner, und vor allem sein Red-Bull-Team, dem 65-Jährigen derartige Medienauftritte noch zugestehen ...
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