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Weltmeister Max Verstappen gesteht ein: "Mehr Respekt" vor Charles Leclerc als vor Lewis Hamilton
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Publiziert 09/07/2022 um 23:57 GMT+2 Uhr
Max Verstappen greift in dieser Saison erneut nach der Weltmeisterschaft. Anders als im Duell mit Lewis Hamilton im vergangenen Jahr wirkt der Titelfight mit Ferrari-Pilot Charles Leclerc aber bisher deutlich fairer. Der Niederländer hat nun die Gründe dafür genannt und so gegen den Rekordweltmeister gestichelt. "Das liegt daran, wie sehr man die andere Person respektiert", erklärte Verstappen.
Max Verstappen und Charles Leclerc beim Großen Preis von Österreich in Spielberg
Fotocredit: Getty Images
2021 waren die Titelrivalen Hamilton und Verstappen unter anderem in Silverstone, Monza und Saudi-Arabien aneinandergeraten. Gerader der Crash beim Großen Preis von Großbritannien hatte für eine Menge Aufsehen gesorgt.
Damals hatte der Rekordweltmeister den Niederländer in der ersten Runde in der Copse-Kurve abgeschossen, Verstappen war seitlich im Reifenstapel eingeschlagen.
Nachdem Hamilton am vergangenen Wochenende gegen Charles Leclerc an derselben Stelle einen engen Zweikampf geführt hatte, stichelte der 37 Jahre alte Brite - mehr als ein halbes Jahr nach dem Ende der zurückliegenden Saison - erneut gegen Verstappen.
Der Zweikampf mit dem Monegassen sei "sehr vernünftig" abgelaufen, hatte Hamilton gesagt und betont, dass das "eindeutig ganz anders als vergangenes Jahr" gegen Verstappen gewesen sei.
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Charles Leclerc und Max Verstappen
Fotocredit: Getty Images
Verstappen über Leclerc: "Mehr Respekt voreinander"
Der Red-Bull-Pilot schoss zurück: "Ich finde es schön, dass man offensichtlich mit 37 auch noch lernen kann, wie man den Scheitelpunkt einer Kurve trifft. Er lernt dazu, und das ist positiv."
Ganz anders das Duell zwischen Leclerc und Verstappen in dieser Saison. Mehrfach duellierten sich die Piloten Rad an Rad, ohne sich dabei zu berühren. Auch neben der Strecke wirkt das Verhältnis der beiden deutlich entspannter.
Warum das so ist, erklärte Verstappen nun im Interview mit "Sport1": "Das liegt daran, wie sehr man die andere Person respektiert. Ich kenne Charles schon sehr lange. Damit hat man automatisch mehr Respekt voreinander, weil man sich logischerweise auch viel besser kennt."
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