Di Grassi fuhr im entscheidenden Superpole-Shootout eine Zeit von 1:09.404 Minuten und war damit um 0,194 Sekunden schneller als Techeetah-Pilot Jean-Eric Vergne, der zuvor im Gruppen-Qualifying noch die Bestzeit gesetzt hatte und daher den letzten Versuch aller Piloten wagen durfte. Der Franzose musste sich mit Rang zwei zufriedengeben, startet damit heute Abend um 20 Uhr MEZ (Live auf Eurosport) aber ebenfalls in der ersten Startreihe.
Für Spitzenreiter Sebastien Buemi (Renault e.dams) blieb nach einer durchwachsenen Runde und 0,421 Sekunden Rückstand nur Rang drei vor den beiden NextEV-Piloten Oliver Turvey (+0,671) und Nelson Piquet jun. (+1,870), die ebenfalls den Einzug in die Superpole bewerkstelligen konnten.
Formel 1
Formel 1 im Wandel: Rennen werden aggressiv und unberechenbar schnell
17/02/2017 AM 15:55
Nicolas Prost (6./Renault e.dams), Mitch Evans (7./Jaguar), Felix Rosenqvist (8./Mahindra), Jerome D'Ambrosio (9./Dragon) und Sam Bird (10./DS Virgin) gehen das Rennen nachher aus den Top-10-Plätzen an, Nick Heidfeld (Mahindra) muss von Rang zwölf aus versuchen, weiter nach vorne zu kommen.
Obwohl der angekündigte Regen für die Qualifikation ausblieb, geriet die Session zu einem wahren Crashfest. Nur 15 von 20 Piloten konnten eine repräsentative Zeit setzen, alle anderen hatten mit diversen Problemen zu kämpfen. Gleich drei Piloten setzten ihre Boliden dabei an derselben Stelle in die Mauer.
Den Anfang machte ausgerechnet Lokalheld Jose-Maria Lopez (18./DS Virgin): Der Argentinier, der zuvor im ersten Training die Bestzeit holte, lag in den Zwischenzeiten sogar vorne, als er einen Fehler machte und sich die Aufhängung beschädigte. Der gleiche Fauxpas passierte später auch Daniel Abt (16./Abt) und Qing-Hua Ma (19./Techeetah).
Bitter verlief auch die Qualifikation für Antonio Felix da Costa. Der Portugiese durfte aufgrund des Unfalls von Lopez noch einmal auf die Strecke, um seine gezeitete Runde zu drehen, doch schon in der Anfahrt auf die Startlinie schmiss er seinen Andretti ebenfalls in die Wand - er wurde 17. Von ganz hinten muss Maro Engel (Venturi) in das Rennen gehen, weil sein Bolide streikte.
Der dritte Saisonlauf der Formel E 2016/2017 startet um 20 Uhr MEZ. Übertragen wird der ePrix von Buenos Aires live auf Eurosport. Verfolgen Sie dieses Event im Eurosport Player
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