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Formel E in Marrakesch: Sam Bird auf Pole Position, Pascal Wehrlein mit starkem Debüt

Mit Video | Bird trotz kurioser Kollison vorn, Wehrlein mit starkem Debüt

12/01/2019 um 13:29Aktualisiert 12/01/2019 um 16:43

Sam Bird hat sich beim Qualifying der Formel E in Marrakesch die Pole Position gesichert, obwohl sein Diffusor nach einem Zwischenfall beschädigt wurde. Der Virgin-Pilot fasste nach dem Gruppen-Qualifying einen Schaden auf, fuhr aber dennoch zu Platz eins vor dem amtierenden Meister Jean-Eric Vergne (DS Techeetah). Riad-Sieger Antonio Felix da Costa (BMW-Andretti) wurde Dritter.

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Es folgten Sébastien Buemi (Nissan e.dams) und Alexander Sims (BMW-Andretti). Sechster wurde Mitch Evans (Jaguar), der auf seiner Superpole-Runde in die Auslaufzone fuhr und sich seine Zeit versaute.

Pascal Wehrlein (Mahindra) legte bei seinem ersten Auftritt in der Formel E ein starkes Qualifying hin. Als Siebter schlug er nicht nur seinen erfahrenen Teamkollegen Jérôme D’Ambrosio (10.), um ein Haar hätte er sich auch für die Superpole qualifiziert - am Ende fehlten dem ehemaligen Formel-1-Piloten nach einem Fehler in der letzten Kurve nur zwei Hundertstelsekunden.

Video - Fehler in letzter Kurve: Wehrlein schrammt an Pole Position vorbei

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Achter wurde Robin Frijns (Virgin), der jedoch in einen kuriosen Vorfall verwickelt wurde. Nach seinem Qualifying wurde er in der Einfahrt der Boxengasse von NIO-Pilot Tom Dillmann getroffen und noch in Teamkollege Sam Bird geschoben.

Bei beiden Virgins wurde der Diffusor stark beschädigt, und weil man unter Parc-ferme-Bedingungen war, darf das Team die Teile nicht ohne Strafe austauschen - möglicherweise drücken die Kommissare ein Auge zu, weil es nicht die Schuld des Teams war.

Massa und Vandoorne weit hinten

Dillmann sagt im Anschluss, ihm sei einfach das Bremspedal durchgefallen und er habe nicht mehr bremsen können. "Ich hatte die Wahl, einen Streckenposten oder Robin zu treffen", sagt er. "Ich habe mich für das Auto entschieden." Der Franzose wurde am Ende 18.

Enttäuschung dürfte auch bei Audi herrschen. Lucas di Grassi und Daniel Abt verpassten die Spitzenränge als Elfter und 16. deutlich und haben im Rennen eine starke Aufholjagd nötig. Der Deutsche wird dabei von den beiden Venturi von Felipe Massa (15.) und Edoardo Mortara (17.) umrahmt.

Das HWA-Team hatte im Qualifying ebenfalls nichts zu lachen: Gary Paffett wurde nur 19., Stoffel Vandoorne gar Letzter, nachdem sein Fahrzeug auf der schnellen Runde ausrollte. Vor ihm stehen Maximilian Günther (21./Dragon), der nach einem Mauerkontakt ebenfalls keine konkurrenzfähige Zeit setzen konnte, und André Lotterer (Techeetah), der nach einem Fahrfehler viel Zeit verlor und 20. wurde.

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