Der Niederländer war im Gruppenqualifying noch die schnellste Zeit gefahren, kam als letzter Starter im Einzelzeitfahren der Top 6 aber nicht ganz an die 1:31.317 Minuten von Felix da Costa heran. Um ganze zwölf Tausendstelsekunden hatte der Portugiese am Ende die Nase vorne - obwohl seine Runde nach eigener Einschätzung nicht ganz am Limit war.
"Ich hatte mir vorgenommen, 99 Prozent zu geben, damit ich auf jeden Fall eine Runde hinbekomme", sagt Felix da Costa bei 'ran.de'. "Mit Platz zwei oder drei wäre ich auch zufrieden gewesen."
Startreihe zwei werden sich im Rennen Mitch Evans (Jaguar) und Jean-Eric Vergne (DS-Techeetah) teilen. Bester Deutscher war auf Rang fünf Maximilian Günther (BMW-Andretti), dem in der Superpole keine perfekte Runde gelang.
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"Ich habe am Ausgang von Kurve 8 vor dem Tunnel leicht die Wand berührt. Ob das wirklich fünf Zehntel gekostet hat, weiß ich aber nicht. Das müssen wir uns anschauen", sagt der Deutsche bei 'ran.de'. Insgesamt fehlten Günther 0,722 Sekunden auf die Polezeit. Die Zeit von Oliver Rowland (Nissan-e.dams) in der Superpole wurde gestrichen, da der Brite bei roter Ampel aus der Box gefahren war.

Formel E erstmals auf der Formel-1-Strecke

Einen herben Rückschlag musste Mercedes-Pilot Nyck de Vries verkraften, der die Meisterschaftswertung aktuell anführt. Nach einem Fahrfehler landete er nur auf Position 23. Der Weg in die Punkteränge ist für den Niederländer damit im Rennen weit. Etwas besser lief es für seinen Teamkollegen Stoffel Vandoorne, der auf Position 15 fuhr.
Hinter den sechs Teilnehmern der Superpole komplettierten Nick Cassidy (Virgin), Pascal Wehrlein (Porsche), Alex Lynn (Mahindra) und Norman Nato (Venturi) die Top 10, die Rene Rast (Abt-Audi) als Elfter knapp verpasste. Der dreimalige DTM-Champion war damit aber deutlich schneller als sein Teamkollege Lucas di Grassi, der nicht über Position 17 hinaus kam.
Ebenfalls im Hinterfeld platzierte sich Andre Lotterer (Porsche), der sich mit sieben Zehntelsekunden Rückstand auf Position 19 fuhr. Einen Rang dahinter platzierte sich der Schweizer Nico Müller (Dragon-Penske).
Das Rennen zum E-Prix von Monaco, das erstmals auf der kompletten Formel-1-Strecke ausgetragen wird, startet um 16:00 Uhr.
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