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Formel E in Chile: Alle wichtigen Infos zur Premiere in Santiago
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Publiziert 03/02/2018 um 11:02 GMT+1 Uhr
Nach Hongkong und Marrakesch steht die Formel E an diesem Wochenende in Chiles Hauptstadt Santiago in den Startlöchern. Die vierte Saison ist nach drei Rennen so offen wie lange nicht mehr. Mit zwei Siegen führt Mahindra-Pilot Felix Rosenqvist die Gesamtwertung an. Vier Punkte dahinter lauert Sam Bird von DS-Virgin. Der Brite konnte den Saisonauftakt gewinnen und stand in Marokko auf dem Podium.
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Die bisherigen Dominatoren der Serie blieben hinter den Erwartungen zurück. Meister Lucas di Grassi hat im Abt-Audi noch keinen einzigen Punkt gesammelt! Und auch für Sebastien Buemi (Renault e.dams) war das Doppelrennen in Hongkong zum Vergessen.
Dafür lief es für den Schweizer in Marrakesch besser, wo er auf der Pole-Position stand und im Rennen Zweiter wurde. Dadurch schob sich Buemi auf den sechsten Platz der Meisterschaft.
Neuer Stadtkurs in Santiago de Chile
Nun werden die Karten in Santiago de Chile neu gemischt. Der Stadtkurs hat eine Länge von 2,47 Kilometern und umfasst zwölf Kurven. Es ist die erste von zwei neuen Strecken in dieser Saison.
Der Kurs ist eine Mischung zwischen dem engen Hongkong und der semi-permanenten Strecke in Marrakesch. Es gibt auch eine lange Gerade, auf der man die höchsten Geschwindigkeiten der Saison sehen könnte. Es gibt auch mehrere gute Überholmöglichkeiten.
Ein wichtiger Faktor sind die hohen Temperaturen. Es ist Sonnenschein vorausgesagt und das Thermometer wird auf etwas mehr als 30 Grad Celsius klettern. Wenn es am Samstag über den Tag gesehen wärmer wird, spielt die Kühlung bei allen Teams eine Rolle. Je heißer es ist, desto rutschiger wird die Strecke. Stellenweise wurde der Asphalt erneuert, es gibt aber auch Abschnitte mit abgenutztem Beton.
Keine Mindeststandzeit beim Autowechsel
In Santiago wird auch zum ersten Mal die neue Regel angewendet, dass es keine Mindeststandzeit beim Autowechsel gibt. Ursprünglich wurde diese Änderung der FIA schon für Marrakesch diskutiert, aber wegen Sicherheitsbedenken der Teams verschoben.
Außerdem erhalten die Teams für jeden Fahrer ein neues Set an Sicherheitsgurten, die aus der Langstrecken-Weltmeisterschaft stammen. Speziell die Mechaniker müssen für den Autowechsel neue Handgriffe einstudieren.
Zu sehen gibt's die Formel E bei Eurosport: Der Sender steigt um 19:00 Uhr mit einer Aufzeichnung des Qualifyings ein und überträgt anschließend das Rennen über 37 Runden ab 20:00 Uhr live. Die Trainingseinheiten können alle Formel-E-Fans live im Eurosport Player ansehen.
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Der Zeitplan für Samstag (in MEZ):
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