Leiptig schlägt Union Berlin

RB Leipzig hat mit dem ersten Sieg des Jahres Selbstvertrauen für den Pokalkracher gegen den VfL Wolfsburg getankt. Dominik Kaiser (3./Foulelfmeter) und Joshua Kimmich (7.) brachten Leipzig in Führung, ehe Steven Skrzybski (8.) keine 60 Sekunden später zum Anschluss für die Hauptstädter traf. RB-Abwehrspieler Georg Teigl (13.) sorgte für das 4:4. Für Union traf außerdem Sebastian Polter (28.).

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Trotz des Sieges hat RB Leipzig weiterhin acht Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz drei.
Ohne den gesperrten Yussuf Poulsen und den verletzten Rani Khedira (Innenbandriss) bei RB entwickelte sich von der ersten Minute an ein Duell mit offenem Visier. Während die Leipziger, die nach dem Erfolg die Nummer eins im Fußball-Osten bleiben, vor 24.780 Zuschauern in der WM-Arena mit drei schnellen Treffern belohnt wurden, spielte auch Berlin ungewohnt mutig nach vorne. Zuletzt hatten die Köpenicker nur einen Punkt aus drei Auswärtsspielen geholt. Mit deutlich offensiverer Ausrichtung bereitete das Team von Coach Norbert Düwel RB zeitweise große Probleme.
Rangnick: "Das war richtig gut"
"Was wir in der ersten halben Stunde gezeigt haben, war mit Abstand das Beste, was wir in dieser Saison gespielt haben. Das war richtig gut", sagte Leipzigs Sportdirektor Ralf Rangnick nach dem ersten Sieg unter Beierlorzer. Kaiser meinte: "Wir sind hochzufrieden. Es war das große Ziel, den ersten Dreier 2015 einzufahren."
Während die Leipziger Aufstiegshoffnungen auch durch Siege der Konkurrenz von Woche zu Woche schwinden, gibt der erste Erfolg seit dem 12. Dezember zumindest zusätzliche Motivation für das Achtelfinale im DFB-Pokal gegen den VfL Wolfsburg am Mittwoch (19.00 Uhr im Liveticker). RasenBallsport hatte den Bundesligazweiten bereits 2011 aus dem Pokal geworfen, nun dürfte es vor mehr als 40.000 Zuschauern in der Messestadt erneut ein heißes Duell geben.
Leipzig stark in der Defensive
Ohne Stürmer Sören Brandy, der mit einer ausgekugelten Schulter früh ausgewechselt werden musste, drängte Union auch nach der Halbzeit auf den Ausgleich, biss sich an der kompakten Defensive allerdings die Zähne aus. Auch die Sachsen selbst spielten nicht mehr so druckvoll nach vorne und kamen zu deutlich weniger Chancen als noch in der ersten Hälfte.
Als beste Leipziger Spieler zeichneten sich Omer Damari und Emil Forsberg aus, bei den Berlinern überzeugten Steven Skrzybski und Sebastian Polter.
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