Nürnberger Schützenfest in Wiesbaden - Heidenheim nur Remis in Fürth

Der taumelnde 1. FC Nürnberg hat sich im Abstiegskampf nach sieben sieglosen Spielen ein wenig Luft verschafft und dem SV Wehen Wiesbaden im direkten Duell mit einem 6:0 (3:0) einen weiteren Tiefschlag verpasst. Der 1. FC Heidenheim kam bei Greuther Fürth nicht über ein 0:0 hinaus und hat damit im Aufstiegskampf einen wichtigen Dreier verpasst.

Eurosport

Fotocredit: Eurosport

Der neunmalige Deutsche Meister aus Nürnberg holte im Abstiegs-Endspiel erst seinen zweiten Sieg aus den vergangenen elf Partien und hat bei nun fünf Punkten Vorsprung auf Rang 17.
Der herausragende Robin Hack (7., 41. und 65.), Asger Sörensen (38., 58.) und der eingewechselte Adam Zrelak (83.) erzielten die Treffer für den Club, der seine Chancen konsequent nutze - begünstigt freilich durch die eklatanten Zweikampfschwäche der Gastgeber. Gerettet ist Nürnberg zwei Spieltage vor dem Ende der Saison aber längst nicht: Am Mittwoch könnte der auf dem Relegationsplatz liegende Karlsruher SC wieder mit den Franken gleichziehen.
Der Hamburger SV ist im Aufstiegsrennen hingegen erneut gestrauchelt und hat Arminia Bielefeld den Aufstieg geschenkt. Der Tabellenzweite kam gegen den VfL Osnabrück nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus, es droht der Sturz auf den Relegationsplatz drei.

Heidenheim mit Remis

Der 1. FC Heidenheim konnte den Patzer nicht nutzen, aber bleibt im packenden Aufstiegskampf der gefährliche Underdog. Die Überraschungsmannschaft der Liga erreichte bei der SpVgg Greuther Fürth ein 0:0 und kann am Sonntag mit einem Heimsieg im direkten Duell sogar an zweitplatzierten Hamburgern vorbeiziehen.
In einem arg zerfahrenen Spiel besaß Heidenheim die erste große Chance: Stürmer David Otto aber schoss allein vor dem Fürther Torhüter Marius Funk links vorbei (7.). Das rächte sich, denn somit musste sich der FCH jeden Ball hart erkämpfen und konnte nicht mit mehr Ruhe seinen Fußball aufziehen.
Fürth spielte sich mit dem Selbstvertrauen des Derbysieges beim 1. FC Nürnberg (1:0) immer wieder mit vielen Kurzpässen an den gegnerischen Strafraum heran, doch dort versandeten die meisten Angriffe. Das Niveau blieb auch nach der Pause schwach. Havard Nielsen vergab die Gelegenheit zum Fürther 1:0 (72.).
(SID)
Das könnte Dich auch interessieren:
Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung