"Es fing eigentlich gut an auf Schalke, sagte Nabil Bentaleb rückblickend, "die letzten zwei Jahre waren aber die Hölle."
Er sei "mental an einem schlechten Ort" gewesen. "Leider konnte ich den Fans nie so richtig zeigen, was wirklich in mir steckt", so Bentaleb.
Er bereue die Zeit in Gelsenkirchen aber dennoch nicht, sie sei "sehr lehrreich" gewesen: "Daraus kann ich für den Rest meines Lebens lernen."
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Laut Bentaleb, der vertragslos ist und sich derzeit in Lille mit einem privaten Fitness- und Konditionstrainer "auf einen Neuanfang" vorbereitet, ging es mit Schalke nach dem Abschied von Sportvorstand Christian Heidel "nur noch bergab. Es kamen neue Leute, die zu viele falsche Entscheidungen getroffen haben. Der Abstieg ist brutal bitter", sagte der algerisch-französische Profi, auch die Spieler hätten aber "natürlich auch einen Anteil am Misserfolg" gehabt.

Bentaleb: Wurde auf Schalke "leider nicht fair behandelt"

Besonders stört Bentaleb, dass er immer wieder aufs Abstellgleis geriet. "Es ist nicht schön, wenn man zu unrecht suspendiert wird", sagte der "Skandalprofi". Es habe sich angefühlt, "als würde man bestohlen. Bestohlen in seiner wertvollen Zeit als Profi-Fußballer. Ich wurde in all den Jahren leider nicht fair behandelt."
Selbstkritisch gab sich Bentaleb beim Thema Suspendierungen aber auch: "Sicherlich habe auch ich Fehler gemacht. Es war nicht immer alles korrekt. Aber wenn man nach Fehlern sucht, dann findet man auch welche."
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(SID)

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