FC Schalke 04: Zweitliga-Lizenz nur unter Auflagen - ohne frisches Geld droht Königsblau Punktabzug

Zum Start der neuen Saison in der 2. Bundesliga könnte dem FC Schalke 04 offenbar ein Abzug von sechs Punkten drohen. Das berichtet die "Bild". Nach Angaben der Boulevardzeitung haben die Gelsenkirchener die Zweitliga-Lizenz mit der Auflage erhalten, bis spätestens zum 15. September ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit nachweisen zu müssen. Gelingt dies nicht, ist der Wiederaufstieg in Gefahr.

Schalke 04 steckt in finanziellen Schwierigkeiten.

Fotocredit: Getty Images

Um einen Fehlstart in das Projekt Wiederaufstieg abzuwenden, muss Königsblau bis zu diesem Datum finanziell nachbessern.
Wie das Blatt schreibt, will der Revierklub knapp 16 Millionen Euro über eine neue Anleihe einholen. Das frische Geld soll dazu dienen, Rückzahlungen aus einer älteren Anleihe zu stemmen. Das nun dazu veröffentlichte Wertpapierprospekt machte die Auflagen deutlich, die der Absteiger mit seinen 217 Millionen Euro Schulden erbringen muss.
Finanzvorständin Christina Rühl-Hamers zeigt sich jedoch nach außen hin gelassen. "Wir stehen in intensivem Austausch mit der DFL, haben unsere Hausaufgaben gemacht und in unseren Planungen Handlungsoptionen für alle möglichen Szenarien vorgesehen", sagte sie gegenüber "Bild" und versprach "alle Vorgaben erfüllen zu können".
Doch worauf stützt sie ihre Thesen? Der "Bild" zufolge habe beim Antrag für die Lizenz der 2. Bundesliga nicht die Vertragsverlängerung von Hauptsponsor Gazprom bis 2024 einkalkuliert werden können. Das Erdgasförderunternehmen soll dem Klub pro Jahr etwa zehn Millionen Euro einbringen. Außerdem sollen "hammerharte Spar-Programme" die Kosten senken.
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Quelle: Perform

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