Ein sehr fragwürdiger Foulelfmeter verhinderte einen Auswärtssieg im Weserstadion, der nicht unverdient gewesen wäre.
Selbst die Sportliche Leitung der Elite-Schiedsrichter*innen im Deutschen Fußball-Bund (DFB) räumte in einer offiziellen Stellungnahme eine Fehleinschätzung des Video-Assistenten ein. Der hatte Referee Tobias Stieler aufgefordert, sich die umstrittene Szene, die zum Strafstoß führte, noch einmal anzusehen.
Nach Intervention aus dem Kölner Videokeller erkannte der Unparteiische Tobias Stieler den Platzherren in der Nachspielzeit einen sehr fragwürdigen Foulelfmeter zu, den Niclas Füllkrug zum Endstand verwandelte.
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"Eine absolute Frechheit, wie ich sie noch nie erlebt habe. Das hat alle Rahmen gesprengt", wütete Schalkes Trainer Dimitrios Grammozis, Sportvorstand Peter Knäbel fühlte sich sogar "schlichtweg betrogen". Die TV-Bilder zeigten tatsächlich allenfalls eine leichte Berührung des Bremers Roger Assale durch den Schalker Henning Matriciani.
Doch bei allem Ärger über den zweifelhaften Pfiff vergaß Schalkes Trainer Dimitrios Grammozis nicht, die neue Bestmarke seines Topstürmers zu würdigen. "Es freut mich für Simon, dass er sein Tor gemacht hat und die Diskussionen nun aufhören", sagte der Coach nach der Partie.

Terodde wartet sieben Wochen

Schon vor sieben Wochen hatte Terodde Zweitliga-Tor Nummer 153 erzielt und damit zum bisherigen Rekordschützen Dieter Schatzschneider aufgeschlossen. Nun zog er dank eines sehenswerten Kopfballs an dem Hannoveraner vorbei. Bei "Sport1" beschrieb Schalkes Sportvorstand Rouven Schröder die Klasse des Angreifers: "Simon hat gemacht, was erfahrene Spieler in solchen Phasen machen. Das zeigt seine ganze Qualität."
Auch als sich der rekordbringende Treffer nicht einstellen wollte, trainierte der Angreifer unaufgeregt weiter - und belohnte sich nun in Bremen selbst. Was auch seinem Teamkollegen Marius Bülter Respekt abnötigte: "Es zeichnet Simon aus, dass er trotz der vergangenen Spiele ruhig geblieben ist. Seine Torquote ist einfach überragend."
Allerdings nur im Bundesliga-Unterhaus, wo Terodde für seine 154 Tore 267 Spiele benötigte. In der Beletage des deutschen Fußballs hingegen kamen in 58 Partien nur zehn Tore zusammen.
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