2. Bundesliga: FC St. Pauli verlängert Vertrag mit Erfolgstrainer Fabian Hürzeler - Hängepartie beendet

Trainer Fabian Hürzeler (31) hat nach zähen Verhandlungen seinen Vertrag beim Aufstiegsaspiranten FC St. Pauli über die laufende Saison hinaus verlängert. Das gab der Tabellenführer der 2. Bundesliga am Freitag bekannt, ohne weitere Details zu nennen. "Über die Vertragsinhalte vereinbarten der FC St. Pauli und sein Cheftrainer Stillschweigen", hieß es in einer Mitteilung.

St. Pauli: Fabian Hürzeler hat seinen Vertrag verlängert

Fotocredit: SID

Fabian Hürzeler schüttelte erst einmal viele Hände, jeden Reporter begrüßte er persönlich mit einem "Moin" - und dann verkündete der Trainer-Shootingstar des FC St. Pauli: Ich bleibe. "Ich freue mich extrem auf die weitere Zusammenarbeit", sagte der erst 31-Jährige.
Das Thema hatte den Tabellenführer der 2. Liga mitten im Kampf um den Aufstieg über Wochen in Atem gehalten, die Verhandlungen waren zäh und hart. Hürzeler, Erfolgsgarant der Kiezkicker und möglicher Kandidat bei einigen Bundesliga-Klubs, wollte eine Ausstiegsklausel im neuen Vertrag haben.
St. Pauli wollte sie nicht gewähren. Nun hieß es in der offiziellen Mitteilung: "Über die Vertragsinhalte vereinbarten der FC St. Pauli und sein Cheftrainer Stillschweigen" - auch über die Dauer.
Doch es gilt als sicher, dass Hürzeler keine Flucht-Klausel bekommen hat. "Die Gespräche" seien die "gesamte Zeit von gegenseitiger Wertschätzung geprägt" gewesen, sagte Hürzeler vor der Partie gegen Hertha BSC (Sonntag, 13.30 Uhr im Liveticker): "Denn uns alle eint ein Ziel: Wir wollen so viel Erfolg wie möglich für den FC St. Pauli und seine Fans erreichen. Das ist meine Aufgabe als Cheftrainer – und dafür werde ich weiterhin mit aller Kraft arbeiten."

Hürzeler bleibt: "Es ist ein klares Bekenntnis"

Aber längst haben auch viele Bundesliga-Manager Hürzeler auf dem Zettel, schließlich schreibt der Trainer mit St. Pauli seit Dezember 2022 eine Erfolgsstory.
Von Rang 15 ging es unter ihm auf Platz eins nach vorne, der Aufstieg ist nah. Trotzdem könnte Hürzeler St. Pauli natürlich vor Vertragsende verlassen, die Kiezkicker könnten dann aber eine stattliche Ablösesumme aushandeln.
"Es ist ein klares Bekenntnis von meiner Seite. Trotzdem wissen wir alle, wie das Geschäft funktioniert", sagte Hürzeler. Doch nun zählt erst einmal nur St. Pauli und der Aufstieg. "Wir sind noch nicht fertig", sagte Präsident Oke Göttlich.
(SID)
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Quelle: Perform

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