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Großkreutz nach Tätlichkeit lange gesperrt - aber nicht fürs BVB-Spiel

Großkreutz nach Tätlichkeit lange gesperrt - aber nicht fürs BVB-Spiel
Von Eurosport

07/08/2019 um 14:36

Der 2014er-Weltmeister Kevin Großkreutz vom Drittligisten KFC Uerdingen kann im DFB-Pokal am Freitag (20:45 Uhr im Liveticker) gegen seinen Ex-Klub und Vizemeister Borussia Dortmund spielen. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes verurteilte den Krefelder Profi wegen eines krass sportwidrigen Verhaltens in Form einer Tätlichkeit zu einer Sperre von sechs Spielen, davon zwei auf Bewährung.

Die Sperre gilt allerdings nur für Spiele der 3. Liga, nicht im DFB-Pokal. Die Bewährung für die Spiele fünf und sechs gilt bis zum 30. Juni 2020. "Die Aktion war sehr unüberlegt. Mehr möchte ich dazu nicht mehr sagen. Wir wollen uns voll auf das Spiel am Freitag konzentrieren. Das wird ein geiles Spiel", sagte Großkreutz.

    Er hatte seinem Gegenspieler Dimitri Imbongo Boele gegen Ende der ersten Halbzeit des Drittligaspiels bei der SG Sonnenhof Großaspach am vergangenen Samstag absichtlich von hinten gegen den Fuß beziehungsweise die Wade getreten. Schiedsrichter Robert Hartmann hatte diese Szene nicht gesehen, weshalb der Kontrollausschuss nachträglich Anklage erheben konnte.

    Das Urteil ist rechtskräftig, da der Spieler und der Verein zugestimmt haben.

    (SID)

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