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Wirbel um Großkreutz nach Hallenturnier in Dortmund

Wirbel um Großkreutz nach Hallenturnier in Dortmund

06/01/2020 um 11:34Aktualisiert 06/01/2020 um 11:45

Kevin Großkreutz ist aktuell Profispieler beim Drittligisten KFC Uerdingen und gleichzeitig Trainer der Amateurmannschaft Türkspor Dortmund. Am Wochenende spielte seine Mannschaft bei der Dortmunder Hallen-Stadtmeisterschaft gegen Lünen. Es war ein turbulentes Spiel mit Platzverweisen und Zeitstrafen. Der gegnerische Coach machte anschließend Großkreutz für die Eskalationen verantwortlich.

So soll Großkreutz die Türkspor-Spieler dazu aufgefordert haben, den Lünen-Spieler mit der Trikotnummer 22 "kaputt zu treten". Diesen Vorwurf erhob LSV-Trainer Christian Hampel nach der Partie im Interview mit den "Ruhr-Nachrichten". Es sei ein O-Ton gewesen, den er selbst gehört habe. Er sagte:

"Da hört es auf, da muss man sich nicht wundern, dass hier so viele Leute durchdrehen, wenn ich so eine sch*** Aussage höre. Das ist unter aller Sau und hat mit Fair Play und Fußball überhaupt nichts zu tun."

Aussage gegen Aussagen

Allerdings steht Aussage gegen Aussagen. Denn auch der Ex-Nationalspieler äußerte sich zu den Vorwürfen via eines Facebook-Kommentars und schrieb:

"Es war ein hektisches, emotionales und kampfbetontes Spiel. Keine Rote Karte wegen einer Tätlichkeit oder irgendwas. Wir sind am Ende der Sieger und das sollten die Lüner/der Trainer auch so hinnehmen oder einfach nicht mehr zur Dortmunder Stadtmeisterschaft erscheinen. Sich im Interview mit meinem Namen zu schmücken, ist ja am einfachsten."

Reza Hassani, Co-Trainer bei Türkspor Dortmund, weist die Vorwürfe ebenfalls zurück und beteuerte: "Ich weiß nicht, warum er diese Geschichte erfindet. Kevin hat gar nichts über Lünens 22 gesagt. Das schwöre ich."

Großkreutz fußballerische Karriere läuft aktuell nicht nach Plan. Der 31-Jährige absolvierte für Uerdingen nur sieben von 20 möglichen Drittliga-Spielen und kam in den letzten drei Spielen vor der Winterpause nicht mal mehr zum Einsatz.

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